AMD mit Rekord-Marktanteil - dank Konsolen; Intel legt bei PCs zu
AMD konnte seinen Marktanteil bei x86-CPUs zuletzt offenbar auf ein neues Rekordniveau steigern. Dabei profitierte man allerdings nicht, wie mancher vielleicht vermuten mag, von steigenden Verkaufszahlen bei Chips für Notebooks oder Desktops, sondern von der Nachfrage bei Spielkonsolen.
Wie Tom's Hardware unter Berufung auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Mercury Research meldet, erreichte AMD im letzten Quartal des Jahres 2021 einen Marktanteil von 25,6 Prozent bei x86-basierten Prozessoren. Damit übertraf der Hersteller seinen letzten Rekord von 25,3 Prozent, der allerdings schon vor 15 Jahren erreicht wurde.
AMD verdankt seinen Rekord letztlich primär den Verkäufen von Server- und Konsolen-Chips, denn die Nachfrage in diesen Segmenten ist nach wie vor enorm. Das Unternehmen hat außerdem mit Engpässen in der Fertigung zu kämpfen, da die Chipkrise auch vor AMD nicht Halt macht. Während Intel seine eigenen Fertigungsstätten nutzt, ist AMD auf Kapazitäten des Vertragsfertigers TSMC angewiesen, der durch Kunden wie Apple, Nvidia und Qualcomm seit geraumer Zeit voll ausgelastet ist.
AMD konzentriert sich deshalb offensichtlich auf bestimmte Produktgruppen, die höhere Gewinnmargen haben als Desktop- und Notebook-SoCs. Dies bestätigte Firmenchefin Lisa Su zuletzt auch in Gesprächen mit Finanzanalysten, als sie erklärte, dass man den Revenue Share im Client x86-Markt jüngst ausbauen konnte. AMD verkauft also seine PC-Chips zu höheren Durchschnittspreisen, was dem Unternehmen höhere Gewinne bei sinkendem Marktanteil ermöglicht.
Bei PCs sinkt AMDs Marktanteil, die Einnahmen steigen aber
Intel kommt noch immer auf fast 75 Prozent Marktanteil, wenn man den Gesamtmarkt betrachtet. Gerade bei Desktop- und Notebook-CPUs konnte der US-Konzern seine dominierende Stellung zuletzt sogar noch ausbauen, denn AMD verlor leicht Marktanteile. Zuletzt lag AMDs Marktanteil bei den PC-CPUs nur noch bei 16,2 Prozent - im Jahresvergleich sogar ein Rückgang um 3,1 Prozent.AMD verdankt seinen Rekord letztlich primär den Verkäufen von Server- und Konsolen-Chips, denn die Nachfrage in diesen Segmenten ist nach wie vor enorm. Das Unternehmen hat außerdem mit Engpässen in der Fertigung zu kämpfen, da die Chipkrise auch vor AMD nicht Halt macht. Während Intel seine eigenen Fertigungsstätten nutzt, ist AMD auf Kapazitäten des Vertragsfertigers TSMC angewiesen, der durch Kunden wie Apple, Nvidia und Qualcomm seit geraumer Zeit voll ausgelastet ist.
AMD konzentriert sich deshalb offensichtlich auf bestimmte Produktgruppen, die höhere Gewinnmargen haben als Desktop- und Notebook-SoCs. Dies bestätigte Firmenchefin Lisa Su zuletzt auch in Gesprächen mit Finanzanalysten, als sie erklärte, dass man den Revenue Share im Client x86-Markt jüngst ausbauen konnte. AMD verkauft also seine PC-Chips zu höheren Durchschnittspreisen, was dem Unternehmen höhere Gewinne bei sinkendem Marktanteil ermöglicht.
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