Veraltete Technik: Grönland schickt sein Festnetz noch 2022 in Rente
Grönland verabschiedet sich noch im Jahr 2022 vom Festnetz - das hat der Netzbetreiber Tusass angekündigt. Das staatliche Unternehmen glaubt, dass die Zeit dafür gekommen sei und man nicht länger an dem klassischen Festnetztelefon festhalten muss.
Für die Abschaffung des Festnetzes in Grönland gibt es laut dem staatlichen Betreiber Tusass, vormals Tele Greenland, eine Reihe Aspekte. Dazu gehören neben der veralteten Technik, für die es schon jetzt teilweise keine Ersatzteile mehr gibt, wirtschaftliche Gründe. Mobilfunk und IP-Telefonie haben dem Festnetz längst den Rang abgelaufen, so Tusass.
Die Ankündigung, dass der Telekom-Monopolist Tusass in Grönland das Festnetz abschaffen möchte, ist dabei nicht neu. Schon im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen diesen Schritt bestätigt. In dem Flächenland Grönland geht es dabei um analoge Technik, mit der die großen Städte in Küstennähe verbunden waren. Infografik Breitbandausbau: Das Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
"Die Geschichte über die Entwicklung der Technologie in Grönland und die astronomischen Rekorde bei der Steigerung des Datenverbrauchs um 2.000 Prozent von 2017 bis 2021 ist nicht nur die Geschichte eines Volkes, das sich nach immer mehr Internet sehnt, sondern auch eine Geschichte über die Folgen, die die Verbreitung von Breitband auf der ganzen Welt - und in Grönland - hat", erklärte Tusass-CEO Kristian Reinert Davidsen nun zu der großen Umbaumaßnahme.
Siehe auch: Verbreitung von Festnetz-Telefonen geht seit Jahren stark zurück
Die Ankündigung, dass der Telekom-Monopolist Tusass in Grönland das Festnetz abschaffen möchte, ist dabei nicht neu. Schon im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen diesen Schritt bestätigt. In dem Flächenland Grönland geht es dabei um analoge Technik, mit der die großen Städte in Küstennähe verbunden waren. Infografik Breitbandausbau: Das Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
"Die Geschichte über die Entwicklung der Technologie in Grönland und die astronomischen Rekorde bei der Steigerung des Datenverbrauchs um 2.000 Prozent von 2017 bis 2021 ist nicht nur die Geschichte eines Volkes, das sich nach immer mehr Internet sehnt, sondern auch eine Geschichte über die Folgen, die die Verbreitung von Breitband auf der ganzen Welt - und in Grönland - hat", erklärte Tusass-CEO Kristian Reinert Davidsen nun zu der großen Umbaumaßnahme.
Ersatzteile für Technik fehlen einfach
"Tusass verabschiedet sich 2022 von der Festnetztechnologie. Ähnlich wie bei alten Autos, für die es keine Ersatzteile mehr gibt, sind wir an einem Punkt angelangt, an dem es keine Ersatzteile mehr für die Technologie der Festnetztelefone in Grönland gibt. Es ist ein großer Schritt, sich von der Festnetztechnik zu verabschieden, und ein Beispiel für eine Welt im Wandel", heißt es in der Presseerklärung zum Stand der Abschaffung.Andere Länder sollten nachziehen
Im Jahr 2022 ist die Zeit für die Festnetztechnik und die Telefonie abgelaufen, glaubt man bei Tusass - und zwar weltweit und nicht nur in Grönland. "Das bedeutet, dass weltweit keine Ersatzteile mehr hergestellt werden und eine Wartung unmöglich ist. Alle Länder müssen ihre Festnetztelefone abschaffen."Siehe auch: Verbreitung von Festnetz-Telefonen geht seit Jahren stark zurück
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