Starlink vs. Festnetz: Sat-Internet ist schneller als viele Anschlüsse
Das Satelliten-Internet von Starlink befindet sich noch in der Beta-Phase, Elon Musks Unternehmen schießt aber immer mehr seiner Mini-Satelliten ins All. Viele potenzielle Kunden fragen sich, wie Starlink bei Geschwindigkeit abschneidet - die Antwort ist durchaus überraschend.
Starlink ist für SpaceX längst ein essentielles Standbein, denn man braucht möglichst viele Kunden, die Internet auf diese Weise beziehen, um das Raketenunternehmen in den schwarzen Zahlen betreiben zu können - denn ein Selbstläufer ist SpaceX mitnichten nicht, wie Elon Musk vor kurzem in einer internen Mail verraten hat.
Allerdings ist Starlink explizit vor allem für Gegenden gedacht, die nicht gut mit Glasfaser und Co. versorgt sind, mit schnellen kabelbasierten Leitungen in Städten kann und will Starlink nicht konkurrieren. Doch laut dem für Speedtest.net verantwortlichen Unternehmen Ookla muss sich Starlink nicht vor Festnetzanschlüssen verstecken - im Schnitt jedenfalls.
Im Upload ist das Festnetz (erwartungsgemäß) schneller, hier kann der Satellit (17,63 MBit/s) von 21,05 MBit/s geschlagen werden. In der dritten Disziplin - der Latenz - ist Starlink indes klar schlechter (45 Millisekunden gegen 15 ms), was aber auch nicht überraschend ist.
Ähnliche Zahlen bzw. Vorteile gibt es auch in anderen Ländern, allerdings schwanken die durchschnittlichen Download-Zahlen durchaus stark. So kommt ein US-Festnetzanschluss im Schnitt auf 120 MBit/s, in Frankreich sind es 75,47 MBit/s. Deutschland ist aber nicht Schlusslicht, in Großbritannien sind es nämlich gerade einmal 53,16 MBit/s.
Ob sich Starlink lohnt, ist aber natürlich auch eine Kostenfrage, denn mit 99 Euro im Monat sowie einmaligen Kosten in Höhe von 499 Euro für die Start-Hardware muss das Mehr an Geschwindigkeit durchaus teuer bezahlt werden.
Siehe auch:
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Allerdings ist Starlink explizit vor allem für Gegenden gedacht, die nicht gut mit Glasfaser und Co. versorgt sind, mit schnellen kabelbasierten Leitungen in Städten kann und will Starlink nicht konkurrieren. Doch laut dem für Speedtest.net verantwortlichen Unternehmen Ookla muss sich Starlink nicht vor Festnetzanschlüssen verstecken - im Schnitt jedenfalls.
Besser als der deutsche Durchschnitt
Denn laut einer gerade veröffentlichten Untersuchung in Bezug auf Starlink in diversen Ländern kommen die Geschwindigkeitstester zum Schluss, dass Starlink schneller ist als der durchschnittliche deutsche Breitband-Anschluss. Denn hierzulande erreicht Starlink eine Download-Geschwindigkeit von 95,40 MBit/s, verkabelt kommt Deutschland im Schnitt(!) auf rund 71 MBit/s.Im Upload ist das Festnetz (erwartungsgemäß) schneller, hier kann der Satellit (17,63 MBit/s) von 21,05 MBit/s geschlagen werden. In der dritten Disziplin - der Latenz - ist Starlink indes klar schlechter (45 Millisekunden gegen 15 ms), was aber auch nicht überraschend ist.
Ähnliche Zahlen bzw. Vorteile gibt es auch in anderen Ländern, allerdings schwanken die durchschnittlichen Download-Zahlen durchaus stark. So kommt ein US-Festnetzanschluss im Schnitt auf 120 MBit/s, in Frankreich sind es 75,47 MBit/s. Deutschland ist aber nicht Schlusslicht, in Großbritannien sind es nämlich gerade einmal 53,16 MBit/s.
Ob sich Starlink lohnt, ist aber natürlich auch eine Kostenfrage, denn mit 99 Euro im Monat sowie einmaligen Kosten in Höhe von 499 Euro für die Start-Hardware muss das Mehr an Geschwindigkeit durchaus teuer bezahlt werden.
Siehe auch:
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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