Kryptowährungs-Szene lässt den Betrug im Netz massiv boomen
Der Boom rund um Kryptowährungen und zugehörige Themen sorgte im letzten Jahr für einen weiteren massiven Anstieg bei Betrugsfällen. Im Gegensatz zu früheren Cybercrime-Trends sind diesmal vor allem jüngere Nutzer betroffen.
Das liegt vor allem daran, dass sich frühere Betrugsmaschen vorwiegend darauf stützten, dass es zahlreiche Nutzer gibt, die wenig Erfahrung und Kenntnisse über die technischen Vorgänge im Netz haben. Oft genügte hier schon eine falsche Kennzeichnung des E-Mail-Absenders, um User in die Irre zu führen und ihr Vertrauen zu missbrauchen. Im Krypto-Bereich gelingt es hingegen, vor allem jüngere Nutzer anzusprechen, die sich von dem Hype leicht mitreißen lassen, wie aus einem Bericht des US-Magazins Axios hervorgeht.
So zeigt sich in aktuellen Daten der US-Handelsbehörde FTC, dass User der Altersgruppe zwischen 18 und 39 Jahren mehr als doppelt so wahrscheinlich Opfer von Social Media-Scams aus der Krypto-Szene werden. Krypto-Investments sind mit 37 Prozent Anteil an allen Betrugsfällen inzwischen auch die führende Methode, um Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie haben die bisher erfolgreichsten Methoden - Dating- und Online-Shopping-Scams - abgelöst.
Schaden durch Betrugsfälle unter US-Nutzern
Über Social Media laufen dabei inzwischen klar die meisten Betrugs-Anbahnungen. Laut der FTC hat deren Anteil sich seit 2017 von 18 auf 25 Prozent erhöht. Bei der Behörde zählte man für die USA 95.000 bekannte Opfer von Betrugsfällen im Social Media-Raum, die insgesamt 770 Millionen Dollar verloren. Das sind im Durchschnitt über 8.000 Dollar pro Fall, was sich vor allem auch damit erklären lässt, dass insbesondere betrügerische Krypto-Investitionen häufig gleich mit hohen Summen verbunden sind.
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So zeigt sich in aktuellen Daten der US-Handelsbehörde FTC, dass User der Altersgruppe zwischen 18 und 39 Jahren mehr als doppelt so wahrscheinlich Opfer von Social Media-Scams aus der Krypto-Szene werden. Krypto-Investments sind mit 37 Prozent Anteil an allen Betrugsfällen inzwischen auch die führende Methode, um Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie haben die bisher erfolgreichsten Methoden - Dating- und Online-Shopping-Scams - abgelöst.
Schaden durch Betrugsfälle unter US-Nutzern
Comeback der Pyramidenspiele
Fröhliche Wiederauferstehung feiern dabei die Pyramidenspiele, auch als Schneeballsystem bezeichnet, die fast schon überwunden geglaubt waren. Dabei resultiert der Gewinn eines geköderten Nutzers vor allem daraus, dass er weitere Opfer in die Sache hineinzieht, die ihre Investitionen wiederum dann profitabel machen, wenn sie ihrerseits weitere Investoren anlocken. Das führt unweigerlich zu einem Punkt, an dem nicht mehr genug neue Opfer gefunden werden können und die letzten Ebenen massive Verluste hinnehmen müssen.Über Social Media laufen dabei inzwischen klar die meisten Betrugs-Anbahnungen. Laut der FTC hat deren Anteil sich seit 2017 von 18 auf 25 Prozent erhöht. Bei der Behörde zählte man für die USA 95.000 bekannte Opfer von Betrugsfällen im Social Media-Raum, die insgesamt 770 Millionen Dollar verloren. Das sind im Durchschnitt über 8.000 Dollar pro Fall, was sich vor allem auch damit erklären lässt, dass insbesondere betrügerische Krypto-Investitionen häufig gleich mit hohen Summen verbunden sind.
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