Apple, Google & Co. fallen auf Fake-Ermittler rein und geben Daten raus
Wenn sich Strafverfolgungsbehörden melden, reagieren die großen Tech-Unternehmen oft viel zu bereitwillig mit einer Herausgabe von Informationen. Das fällt ihnen nun auf die Füße, da sie in einer Reihe von Fällen Betrügern auf den Leim gegangen sind.
Die so erlangten Daten wurden dann unter anderem genutzt, um unschuldige User zu belästigen und in einigen Fällen bereiteten die Fälle auch dem sexuellen Missbrauch von Kindern den Weg. Das geht aus einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, der sich auf entsprechende Aussagen von vier Vertretern verschiedener Strafverfolgungsbehörden und zwei Ermittlern aus der IT-Branche stützt.
Die Täter gaben sich jeweils als Mitarbeiter entsprechender Behörden aus. Sie nutzten Fake-E-Mail-Adressen und gefälschte Briefköpfe, um ihre Anschreiben offiziell wirken zu lassen. Bei den Tech-Unternehmen - zu denen Apple, Google und Snapchat gehörten - prüfte man die Echtheit der Anfragen dann nicht ausreichend, sondern ging auf die Anforderungen ein und übermittelte teils umfassende Informationen über die User.
Und es scheint sich hier kaum um Einzelfälle zu handeln. Wie umfangreich das Problem genau ist, weiß allerdings noch niemand. In verschiedenen Tech-Firmen, darunter auch Meta und Discord, laufen interne Untersuchungen, mit denen man sich mehr Klarheit verschaffen will.
Die Täter gaben sich jeweils als Mitarbeiter entsprechender Behörden aus. Sie nutzten Fake-E-Mail-Adressen und gefälschte Briefköpfe, um ihre Anschreiben offiziell wirken zu lassen. Bei den Tech-Unternehmen - zu denen Apple, Google und Snapchat gehörten - prüfte man die Echtheit der Anfragen dann nicht ausreichend, sondern ging auf die Anforderungen ein und übermittelte teils umfassende Informationen über die User.
Umfang noch unklar
Die Informationen, an die Betrüger auf diese Weise herankommen, sind ziemlich umfänglich. Vielfach kennt man es, dass Betrüger gestohlene Daten vor allem einsetzen, um sich einen finanziellen Vorteil zu verschaffen. In den vorliegenden Fällen ging es aber um andere Straftaten. Demnach setzten die Täter die gewonnenen Daten ein, um ihre Opfer zu erpressen - gezielt versuchte man so beispielsweise, bestimmte Frauen und auch Minderjährige dazu zu bringen, dem Erpresser Nacktbilder und ähnliches Material zu schicken.Und es scheint sich hier kaum um Einzelfälle zu handeln. Wie umfangreich das Problem genau ist, weiß allerdings noch niemand. In verschiedenen Tech-Firmen, darunter auch Meta und Discord, laufen interne Untersuchungen, mit denen man sich mehr Klarheit verschaffen will.
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