Microsoft: Einnahmen springen über die nächste Rekord-Marke
Die Veröffentlichung der Quartalsbilanzen Microsofts bietet im Vergleich zu den diversen letzten Events dieser Art wenig Spektakuläres. Wieder einmal hat der Redmonder Software-Konzern alle Erwartungen übertroffen und neue Rekorde verlautbart.
Für Investoren, Manager und Mitarbeiter dürfte der vierteljährliche Termin inzwischen nahezu ein fester Feiertag werden. Für das zurückliegende zweite Quartal, das mit dem Jahreswechsel endete, verbuchte Microsoft immerhin einen Umsatz von 51,7 Milliarden Dollar. Erstmals hat das Unternehmen damit die 50-Milliarden-Marke überschritten. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung der Einnahmen um 20 Prozent.
Entwicklung des Microsoft-Umsatzes
Das macht sich entsprechend auch unter dem Strich bemerkbar: Am Ende der langen Zahlenkolonnen aus Einnahmen und Ausgaben verbleibt dann noch ein Nettogewinn von 18,77 Milliarden Dollar, was 21 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres sind. Die Analysten hatten im Vorfeld zwar durchaus mit einem weiteren Wachstum gerechnet, dass es so stark ausfällt, dachte allerdings niemand - immerhin war unklar, wie es sich auswirkt, dass die ärgsten Effekte der Pandemie wieder abflauen.
Weiterhin verhält es sich auch so, dass es in den verschiedenen Produktbereichen keine negativen Ausreißer gibt. Die drei großen Konzern-Sektoren "Intelligent Cloud", "Productivity and Business Processes" sowie "More Personal Computing" lieferten allesamt zweistellige Wachstumsraten.
Für das laufende Quartal rechnen die Marktbeobachter mit Umsätzen von 48,23 Milliarden Dollar. Das Management in Redmond ist da durchaus zuversichtlicher und will eher zwischen 48,5 Milliarden und 49,3 Milliarden Dollar schaffen.
Entwicklung des Microsoft-Umsatzes
Das macht sich entsprechend auch unter dem Strich bemerkbar: Am Ende der langen Zahlenkolonnen aus Einnahmen und Ausgaben verbleibt dann noch ein Nettogewinn von 18,77 Milliarden Dollar, was 21 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres sind. Die Analysten hatten im Vorfeld zwar durchaus mit einem weiteren Wachstum gerechnet, dass es so stark ausfällt, dachte allerdings niemand - immerhin war unklar, wie es sich auswirkt, dass die ärgsten Effekte der Pandemie wieder abflauen.
Weiterhin verhält es sich auch so, dass es in den verschiedenen Produktbereichen keine negativen Ausreißer gibt. Die drei großen Konzern-Sektoren "Intelligent Cloud", "Productivity and Business Processes" sowie "More Personal Computing" lieferten allesamt zweistellige Wachstumsraten.
Alles im Plus
Der stärkste Geschäftsbereich ist dabei inzwischen die Cloud, die 18,3 Milliarden Dollar in die Kassen spülte (+26 Prozent). Die Abteilung More Personal Computing konnte ihre Einnahmen um 15 Prozent auf 17,5 Milliarden Dollar verbessern, wozu unter anderem eine 25-prozentige Steigerung des Umsatzes mit dem Verkauf von Windows-Lizenzen an PC-Hersteller beitrug. Die Spiele-Sparte ging um 10 Prozent nach oben und sogar die zuletzt etwas schwächelnden Surface-Verkäufe konnten wieder ein Wachstum von 8 Prozent verbuchen. Der Productivity and Business Processes-Bereich, in dem die diversen Business-Produkte Microsofts zusammengefasst sind, kam auf ein Wachstum von 19 Prozent auf 15,9 Milliarden Dollar.Für das laufende Quartal rechnen die Marktbeobachter mit Umsätzen von 48,23 Milliarden Dollar. Das Management in Redmond ist da durchaus zuversichtlicher und will eher zwischen 48,5 Milliarden und 49,3 Milliarden Dollar schaffen.
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