DE-CIX: Internet-Traffic steigt weiter in rasantem Ausmaß an
Das Wachstum des Traffics hat sich im letzten Jahr nicht abgeschwächt. Am Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt am Main gingen sehr deutlich neue Rekordmengen an Traffic durch die Leitungen - trotz des massiven Sprungs im Vorjahr.
Die Betreiber des weltweit größten Internet-Knotens verbuchten im gesamten letzten Jahr ein Datenaufkommen von 38 Exabyte. Das sind noch einmal 20 Prozent mehr als im Jahr 2020, als der Traffic aufgrund der Corona-Lockdowns, in denen Menschen ins Homeoffice wechselten und viel Zeit zuhause mit Videostreams verbrachten, auf 32 Exabyte gestiegen war.
Für Christoph Dietzel, den Leiter der Abteilung Products & Research am DE-CIX, bedeutet dies, dass die Nutzer an den Vorzügen der Online-Dienste, die sie in der Pandemie erst so richtig zu schätzen lernten, festhalten. "Das zeigt, dass sich Konzepte wie Homeoffice mit Videokonferenzen oder Home Entertainment mit Videostreaming und Gaming im Alltag etabliert haben und das Wachstum weiter anhalten wird", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.
Ähnliche saisonale Effekte habe es auch bei den Videostreaming-Diensten gegeben. Doch fielen die Unterschiede hier nicht ganz so groß aus. Und der Einstieg ins neue Jahr dürfte wohl erneut mit einem starken Video-Traffic einhergehen, die weitere Entwicklung bleibt dann abzuwarten. Allerdings dürfte auch in diesem Jahr ein weiteres deutliches Wachstum folgen.
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Für Christoph Dietzel, den Leiter der Abteilung Products & Research am DE-CIX, bedeutet dies, dass die Nutzer an den Vorzügen der Online-Dienste, die sie in der Pandemie erst so richtig zu schätzen lernten, festhalten. "Das zeigt, dass sich Konzepte wie Homeoffice mit Videokonferenzen oder Home Entertainment mit Videostreaming und Gaming im Alltag etabliert haben und das Wachstum weiter anhalten wird", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.
Videokonferenzen boomen
Am DE-CIX kann man zwar nicht im einzelnen unterscheiden, welche Dienste und Angebote genau zu welchen Mengen an Traffic beitragen, anhand der genutzten Protokolle lässt sich aber zumindest erkennen, um welche Anwendungsklassen es sich handelt. Und so zeigte sich insbesondere zu Jahresbeginn und zum Jahresende hin, dass Videokonferenzen einen enormen Stellenwert im Leben der Nutzer gewonnen haben. Lediglich die Sommermonate, in denen direkte Kontakte etwas besser möglich waren, fielen hier weniger stark aus.Ähnliche saisonale Effekte habe es auch bei den Videostreaming-Diensten gegeben. Doch fielen die Unterschiede hier nicht ganz so groß aus. Und der Einstieg ins neue Jahr dürfte wohl erneut mit einem starken Video-Traffic einhergehen, die weitere Entwicklung bleibt dann abzuwarten. Allerdings dürfte auch in diesem Jahr ein weiteres deutliches Wachstum folgen.
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