LKA warnt vor Betrug mit angeblicher "KfW Inflationsschutz-Förderung"
Von der zentralen Ansprechstelle Cybercrime des Landeskriminalamts Niedersachsen kommt jetzt eine Warnung vor einer perfiden Betrugsmasche, mit der persönliche Daten gestohlen werden. Aufhänger ist ein angebliches Förderprogramm der KfW-Bank für "Inflationsschutz".
Unbekannte versuchen dabei, an die persönlichen Daten von Internet-Nutzern zu kommen, indem sie die Angst vor den stetig steigenden Lebenshaltungskosten mit einem erfundenen Förderprogramm ausnutzen.
Das meldet Caschy in seinem Blog. Das LKA in Niedersachsen hatte dazu in der jüngsten Zeit eine Vielzahl an Hinweisen bekommen und warnt daher nun vor der Webseite der Betrüger. "Ein angebliches Sonder-Förderprogramm ISFP-01 soll vor bevorstehenden Kostensteigerungen absichern", schreibt die Polizei. "Zunächst werden die potenziellen Opfer (auch namentlich korrekt angesprochen) per Mail über die Möglichkeit einer finanziellen Entlastungsmaßnahme informiert."
Die gut nachgeahmte Webseite
Dazu wurde eine Webseite erstellt, die optisch den tatsächlichen Seiten der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gleicht und mit einer Vielzahl an erfundenen Informationen zu dem angeblichen Inflationsschutz-Programm daherkommt.
Auch die KfW warnt vor den gefälschten Webseiten.
Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, so informieren Sie die Polizei und machen eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei oder über die jeweils zuständige Onlinewache.
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Siehe auch:
Das meldet Caschy in seinem Blog. Das LKA in Niedersachsen hatte dazu in der jüngsten Zeit eine Vielzahl an Hinweisen bekommen und warnt daher nun vor der Webseite der Betrüger. "Ein angebliches Sonder-Förderprogramm ISFP-01 soll vor bevorstehenden Kostensteigerungen absichern", schreibt die Polizei. "Zunächst werden die potenziellen Opfer (auch namentlich korrekt angesprochen) per Mail über die Möglichkeit einer finanziellen Entlastungsmaßnahme informiert."
Die gut nachgeahmte Webseite
Dazu wurde eine Webseite erstellt, die optisch den tatsächlichen Seiten der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gleicht und mit einer Vielzahl an erfundenen Informationen zu dem angeblichen Inflationsschutz-Programm daherkommt.
Inflation und "digitaler Euro"
Die Betrüger gaukeln vor, dass es ein EU-gefördertes Programm gibt, das die Inflationskosten auffangen soll. Zudem wird informiert, dass Gelder mit der KfW vorzeitig und inflationssicher in den "digitalen Euro" umgetauscht werden können. Ziel ist, dass Nutzer ihre persönlichen Daten eingeben. Dazu gehört neben Namen, Adressen, Telefonnummern und Bankdaten auch die Personalausweisnummer. Diese Daten werden dann von den Unbekannten für Identitätsdiebstahl genutzt.Auch die KfW warnt vor den gefälschten Webseiten.
Generell gilt:
Banken, Sparkassen und Kreditinstitute werden Sie niemals ungefragt per E-Mail kontaktieren und auffordern, Ihre persönlichen Bankdaten/Kundendaten zu verifizieren! Folgen Sie keinen Links aus solchen Mails und öffnen Sie keine Anhänge! Es besteht neben Phishing Ihrer Zugangsdaten auch die Gefahr von Schadsoftware.Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, so informieren Sie die Polizei und machen eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei oder über die jeweils zuständige Onlinewache.
Zusammenfassung
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing- LKA warnt vor Betrugsmasche mit Förderprogramm zum Inflationsschutz.
- Betrüger nutzen Angst vor Lebenshaltungskostensteigerung aus.
- Webseite der Betrüger ist optisch an KfW angelehnt.
- Angebliches EU-Programm soll Inflationskosten auffangen.
- Daten werden für Identitätsdiebstahl genutzt.
- Polizei informieren, Anzeige machen.
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