Fake-Urheber: YouTube-Betrüger strichen Millionen Dollar für Rechte ein
Zwei amerikanische Betrüger haben einen kreativen Weg gefunden, um von den durch YouTube abgeführten Zahlungen an die Urheber von Musikstücken zu profitieren. Sie gaben sich jahrelang selbst als Inhaber der Urheberrechte aus und verdienten damit mehr als 20 Millionen Dollar.
Wie das Portal MarketWatch berichtet, wurden jetzt zwei Männer aus den US-Bundesstaaten Florida und Arizona angeklagt, sich jahrelang unberechtigt Zahlungen für Urberrechte durch Googles Videoportal YouTube erschlichen zu haben. Sie sollen auf diese Weise illegal zig Millionen Dollar verdient haben.
Die beiden Betrüger unterschrieben dann Verträge mit der Drittfirma, die dann das Rechte-Management für die Männer übernahm - und bei YouTube Ansprüche erhob, auf die das Unternehmen ganz normal mit entsprechenden Auszahlungen reagierte. Natürlich gaben die beiden Angeklagten nie auch nur einen Cent der illegal eingestrichenen Urheberrechtsgebühren an die tatsächlichen Rechteinhaber bzw. die Musiker selbst ab.
Ihnen wird nun Identitätsdiebstahl, Betrug, Online-Betrug, Verschwörung und Geldwäsche vorgeworfen. Von den illegal erlangten gut 20 Millionen Dollar erwarben sie unter anderem teure Autos verschiedener Marken, Schmuck und nutzten das Geld auch, um die Hypotheken eines großen Anwesens außerhalb von Phoenix in Arizona abzuzahlen.
Spanischsprachige Musik war ihr Schwerpunkt
Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden starteten die beiden Betrüger ihr einträchtiges Geschäft bereits 2017, als sie sich an eine Firma wandten, die als Bindeglied zwischen Google bzw. YouTube und den Rechteinhabern agiert. Sie behaupteten dabei, selbst Inhaber der Rechte an rund 50.000 Musikstücken zu sein. Unter anderem legten sie dabei gefälschte Dokumente vor, in denen bestimmte Künstler ihnen angeblich die Aufgabe des Rechte-Managements zusprachen.Die beiden Betrüger unterschrieben dann Verträge mit der Drittfirma, die dann das Rechte-Management für die Männer übernahm - und bei YouTube Ansprüche erhob, auf die das Unternehmen ganz normal mit entsprechenden Auszahlungen reagierte. Natürlich gaben die beiden Angeklagten nie auch nur einen Cent der illegal eingestrichenen Urheberrechtsgebühren an die tatsächlichen Rechteinhaber bzw. die Musiker selbst ab.
Den echten Urhebern drohte man rechtliche Schritte an
Als ihr Tun den von dem Betrug betroffenen Musikern auffiel und diese Beschwerde bei der mit der Abwicklung des Kontakts zu YouTube beauftragten Drittfirma einlegten, behaupteten die Betrüger einfach, dass diese Ansprüche unberechtigt seien. Sie drohten dann mit rechtlichen Schritten. Insgesamt soll es mehr als 20 Künstlergruppen geben, für deren Musik die Betrüger jahrelang zigtausende Dollar an Abgaben für einzelne Musikstücke kassierten.Ihnen wird nun Identitätsdiebstahl, Betrug, Online-Betrug, Verschwörung und Geldwäsche vorgeworfen. Von den illegal erlangten gut 20 Millionen Dollar erwarben sie unter anderem teure Autos verschiedener Marken, Schmuck und nutzten das Geld auch, um die Hypotheken eines großen Anwesens außerhalb von Phoenix in Arizona abzuzahlen.
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