Android 12: Amazon-AppStore läuft auch nach Wochen noch nicht
Googles neues Smartphone-Betriebssystem Android 12 ist nun bereits seit über einem Monat öffentlich verfügbar. Trotzdem hat Amazon es bisher nicht geschafft, seinen hauseigenen AppStore auf der aktualisierten Plattform zum Laufen zu bringen.
Anfangs wurden natürlich zuerst Googles eigene Smartphones und auch andere Systeme, die mit einem reinen Android arbeiten, versorgt. Nach und nach beginnen aber auch die verschiedenen Smartphone-Hersteller ihre angepassten Varianten bereitzustellen. Wer allerdings nicht unbedingt Googles Play Store verwenden will, um Apps herunterzuladen, sondern lieber auf die Alternative aus dem Hause Amazon zurückgreift, sollte mit der Installation besser noch warten.
Bereits kurz nach der Bereitstellung von Android 12 gab es Berichte von Nutzern des Amazon AppStore, bei denen die Download-Plattform schlicht nicht mehr funktionierte. Grundsätzlich könnte man sicherlich eine gewisse Zeit darauf verzichten - allerdings werden über den Store auch die DRM-Lizenzen verschiedener Anwendungen verwaltet, berichtet Liliputing. Das führt dazu, dass bei den Betroffenen auch die Anwendungen, die aus dem AppStore geladen wurden, nach dem Betriebssystem-Update nicht mehr funktionieren.
Inzwischen kursieren sogar schon Hinweise, dass man die Sache auch selbst mit einem Workaround in den Griff bekommen kann. Dies ist allerdings für die normalen Nutzer eher keine Option. Denn man müsste die jeweilige App dekompilieren, die Kommunikation mit dem Amazon-DRM-System entfernen und die Software wieder mit einem eigenen Zertifikat kompilieren. Dann soll die Anwendung wieder funktionieren. Man muss hierfür schon selbst Android-Entwickler sein - allerdings zeigt sich daran, dass das zugrundeliegende Problem mit den Entwickler-Ressourcen, die Amazon zur Verfügung stehen, eigentlich relativ schnell lösbar sein sollte. Woran es genau hakt, ist aktuell unklar.
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Bereits kurz nach der Bereitstellung von Android 12 gab es Berichte von Nutzern des Amazon AppStore, bei denen die Download-Plattform schlicht nicht mehr funktionierte. Grundsätzlich könnte man sicherlich eine gewisse Zeit darauf verzichten - allerdings werden über den Store auch die DRM-Lizenzen verschiedener Anwendungen verwaltet, berichtet Liliputing. Das führt dazu, dass bei den Betroffenen auch die Anwendungen, die aus dem AppStore geladen wurden, nach dem Betriebssystem-Update nicht mehr funktionieren.
Workaround für Entwickler
Die ersten Berichte über das Problem wurden durchaus auch von Amazon-Mitarbeitern wahrgenommen. In der folgenden Zeit passierte allerdings nichts mehr - oder zumindest nichts, was öffentlich wahrnehmbar gewesen wäre. Es kam lediglich zu immer neuen Problemberichten aus der Nutzer-Community, die damit beantwortet wurden, dass Amazons technisches Team damit beschäftigt sei, dem Problem auf den Grund zu gehen.Inzwischen kursieren sogar schon Hinweise, dass man die Sache auch selbst mit einem Workaround in den Griff bekommen kann. Dies ist allerdings für die normalen Nutzer eher keine Option. Denn man müsste die jeweilige App dekompilieren, die Kommunikation mit dem Amazon-DRM-System entfernen und die Software wieder mit einem eigenen Zertifikat kompilieren. Dann soll die Anwendung wieder funktionieren. Man muss hierfür schon selbst Android-Entwickler sein - allerdings zeigt sich daran, dass das zugrundeliegende Problem mit den Entwickler-Ressourcen, die Amazon zur Verfügung stehen, eigentlich relativ schnell lösbar sein sollte. Woran es genau hakt, ist aktuell unklar.
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