Microsoft: Neue Datenzentren sollen abgehängte Regionen mitnehmen
Microsoft hat sich für den Bau zweier großer Datenzentren quasi im Niemandsland der USA entschieden. Das Unternehmen zieht es erneut in den Bundesstaat Wyoming, wo man nicht nur einen günstigen Standort vorfindet, sondern auch etwas für das Umfeld tun kann.
Letzteres ist für das Image eine ziemlich gute Sache. Immerhin ist es ein nicht zu verachtender Marketing-Aspekt, wenn man nicht einfach irgendwo ein Stück Land kauft und sich dort mehr oder weniger isoliert breit macht. Für das Umfeld der neuen Datenzentren soll die Ansiedlung zumindest eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich bringen, wie Microsoft ausdrücklich betont.
So wird Microsoft die Backbone-Anbindung in eine der am dünnsten besiedelten Regionen der USA (der ganze Bundesstaat hat gerade einmal etwas mehr als eine halbe Million Einwohner) auch nutzen, um den dortigen Menschen schnelle Internet-Anschlüsse zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Vistabeam deckt man zukünftig den Lebensraum von über 115.000 Personen mit breitbandigen Richtfunk-Anbindungen ab und kann 19.000 Verbraucher in sehr ländlichen Gegenden überhaupt erstmals Breitband anbieten. Darüber hinaus sollen WLAN-Infrastrukturen in vielen öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken installiert werden.
Die beiden neuen Datenzentren sollen die Kapazitäten der Azure-Services erweitern. Laut Microsoft werden diese nach verschiedenen Nachhaltigkeits-Prinzipien konzipiert. So lange die Außentemperaturen beispielsweise die 30-Grad-Celsius-Marke nicht überschreiten, wird ausschließlich mit Umgebungsluft gekühlt und nicht mit Wasser. Dadurch soll der Stromverbrauch sinken und 90 Prozent Wasser eingespart werden. Aber auch im Umwelt-Bereich will sich Microsoft durch die Unterstützung des Standort-Umfeldes hervortun. So spendet der Konzern beispielsweise 500.000 Dollar an die Initiative Crow Creek Revival, die an der Revitalisierung eines ziemlich gebeutelten Flüsschens arbeitet.
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So wird Microsoft die Backbone-Anbindung in eine der am dünnsten besiedelten Regionen der USA (der ganze Bundesstaat hat gerade einmal etwas mehr als eine halbe Million Einwohner) auch nutzen, um den dortigen Menschen schnelle Internet-Anschlüsse zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Vistabeam deckt man zukünftig den Lebensraum von über 115.000 Personen mit breitbandigen Richtfunk-Anbindungen ab und kann 19.000 Verbraucher in sehr ländlichen Gegenden überhaupt erstmals Breitband anbieten. Darüber hinaus sollen WLAN-Infrastrukturen in vielen öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken installiert werden.
Nachhaltigkeit ausstrahlen
Weiterhin investiert Microsoft in die Bildung der Menschen in Wyoming. Das reicht von Programmen zur Qualifizierung von Personen, die bereits im Berufsleben angekommen sind, bis hin zur Zusammenarbeit mit diversen Schulbezirken und Universitäten in der Region, die sich zuvorderst natürlich auf den Informatik-Bereich bezieht.Die beiden neuen Datenzentren sollen die Kapazitäten der Azure-Services erweitern. Laut Microsoft werden diese nach verschiedenen Nachhaltigkeits-Prinzipien konzipiert. So lange die Außentemperaturen beispielsweise die 30-Grad-Celsius-Marke nicht überschreiten, wird ausschließlich mit Umgebungsluft gekühlt und nicht mit Wasser. Dadurch soll der Stromverbrauch sinken und 90 Prozent Wasser eingespart werden. Aber auch im Umwelt-Bereich will sich Microsoft durch die Unterstützung des Standort-Umfeldes hervortun. So spendet der Konzern beispielsweise 500.000 Dollar an die Initiative Crow Creek Revival, die an der Revitalisierung eines ziemlich gebeutelten Flüsschens arbeitet.
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