Microsoft expandiert als erster Großer mit Datenzentren nach Afrika
Der Software-Konzern Microsoft wird als erster der großen Cloud-Betreiber jetzt auch in große Datenzentren auf dem afrikanischen Kontinent investieren. Die ersten Einrichtungen werden schon bald gebaut und mit der Inbetriebnahme ist im kommenden Jahr zu rechnen.
Afrika ist hinsichtlich der Internet-Infrastuktur noch immer nicht auf einem Niveau angekommen, das mit den meisten anderen Regionen der Welt vergleichbar wäre. Erst vor einigen Jahren sorgte überhaupt ein Unterseekabel-Ring um den Kontinent dafür, dass über die nördlichen Regionen hinaus schnelle Verbindungen zu vertretbaren Preisen geschaffen wurden. Bis dahin gab es nur teure und begrenzte Verbindungen über Satelliten.
Aufgrund des mangelhaften Backbones hatten auch die Cloud-Betreiber natürlich nur wenig Interesse, hier zu investieren. Allerdings ändert sich das nun - was auch damit zu tun hat, dass die Digitalisierung in der Wirtschaft vorankommt und auch die Verbraucher nach immer besseren Mobil-Anwendungen verlangen.
Mit den beiden neuen Datenzentren festigt Microsoft außerdem seine Stellung als Cloud-Anbieter mit extrem starker Infrastuktur. Hinsichtlich der Umsätze in dem Bereich ist man zwar nur die Nummer 2 hinter Amazon, doch betreiben die Redmonder dann weltweit 40 Datenzentren - so viel wie kein anderer. Und insbesondere in Afrika kann man mit dem Aufbau weiterer Einrichtungen rechnen, da der Markt sich hier recht zügig entwickelt.
Aufgrund des mangelhaften Backbones hatten auch die Cloud-Betreiber natürlich nur wenig Interesse, hier zu investieren. Allerdings ändert sich das nun - was auch damit zu tun hat, dass die Digitalisierung in der Wirtschaft vorankommt und auch die Verbraucher nach immer besseren Mobil-Anwendungen verlangen.
Los geht es im Süden
Die ersten zwei Datenzentren, die Microsoft jetzt bauen wird, werden allerdings in dem schon recht gut entwickelten Südafrika stehen. Als Standorte benannte das Unternehmen Johannesburg und Kapstadt. Die Einrichtungen sollen dabei nicht nur die diversen Cloud-Services Microsofts dichter an die dortigen Kunden bringen. Microsoft versteht den Bau auch als Investitionen in die Förderung der afrikanischen IT-Wirtschaft, wodurch für das Unternehmen perspektivisch neue Absatzmärkte entstehen.Mit den beiden neuen Datenzentren festigt Microsoft außerdem seine Stellung als Cloud-Anbieter mit extrem starker Infrastuktur. Hinsichtlich der Umsätze in dem Bereich ist man zwar nur die Nummer 2 hinter Amazon, doch betreiben die Redmonder dann weltweit 40 Datenzentren - so viel wie kein anderer. Und insbesondere in Afrika kann man mit dem Aufbau weiterer Einrichtungen rechnen, da der Markt sich hier recht zügig entwickelt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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