Milliardäre besteuern? - Laut Musk gefährdet das den Sprung zum Mars
Auch in den USA wird seit einiger Zeit über eine stärkere Besteuerung der Superreichen diskutiert. Tesla-Gründer Elon Musk wäre davon stark betroffen und argumentiert damit, dass dies die Pläne für Raumfahrt-Missionen zum Mars gefährden würde.
Das Problem besteht bei Multimilliardären darin, dass ihr Besitz vor allem durch das Wachstum der Aktienkurse zustande kommt. Das ist keine Einnahme, die über die Einkommenssteuer abgegolten wird. Und da auch keine Transaktionen von Wertpapieren stattfinden, greifen auch die darauf fälligen Steuern nicht. Die Tatsache, dass ein Vermögen aus sich selbst heraus massiv an Wert zunimmt, ist in den bisherigen Abgabe-Regelungen nicht berücksichtigt.
Der aktuell diskutierte Gesetzentwurf wird von jenen, die so zusätzliche Steuerpflichten bekommen würden, natürlich nicht besonders gut aufgenommen. Auch Elon Musk, der durch das enorme Wachstum der Tesla-Aktie neben Amazon-Gründer Jeff Bezos zum reichsten Menschen der Welt wurde, zeigt sich wenig begeistert. Und er hat einen Grund, warum die Steuerpläne aus seiner Sicht nicht hilfreich wären.
Natürlich ist sich Musk auch darüber bewusst, dass man mit ein paar Milliardären nur schwer Mehrheiten in einem Gesetzgebungsverfahren organisieren kann - auch wenn allein schon ein großes Vermögen dies um einiges einfacher macht. Daher schürt er auch gleich noch Ängste, dass es letztlich nicht nur um die Reichsten in der Gesellschaft geht. "Irgendwann geht ihnen das Geld der anderen Leute aus, und dann sind sie hinter dir her", so Musk.
Siehe auch: Superreiche wie Bezos, Musk etc. zahlen kaum oder keine Steuern
Der aktuell diskutierte Gesetzentwurf wird von jenen, die so zusätzliche Steuerpflichten bekommen würden, natürlich nicht besonders gut aufgenommen. Auch Elon Musk, der durch das enorme Wachstum der Tesla-Aktie neben Amazon-Gründer Jeff Bezos zum reichsten Menschen der Welt wurde, zeigt sich wenig begeistert. Und er hat einen Grund, warum die Steuerpläne aus seiner Sicht nicht hilfreich wären.
Sie kommen auch zu dir!
"Ich habe vor, das Geld zu verwenden, um die Menschheit zum Mars zu bringen", kommentierte er das Vorhaben. Das mag auch ein ehrenwertes Ziel sein, allerdings ist es aus der Perspektive der Gesellschaft natürlich die Frage, ob man sich darauf verlässt, dass Milliardäre sich zufällig für ein wichtiges Thema interessieren und ihr Geld dafür einsetzen. Die Alternative besteht darin, dass alle einen ihrem Vermögen entsprechenden Beitrag zum Staatshaushalt leisten, über dessen Verteilung dann nach demokratischen Prozessen entschieden wird.Natürlich ist sich Musk auch darüber bewusst, dass man mit ein paar Milliardären nur schwer Mehrheiten in einem Gesetzgebungsverfahren organisieren kann - auch wenn allein schon ein großes Vermögen dies um einiges einfacher macht. Daher schürt er auch gleich noch Ängste, dass es letztlich nicht nur um die Reichsten in der Gesellschaft geht. "Irgendwann geht ihnen das Geld der anderen Leute aus, und dann sind sie hinter dir her", so Musk.
Siehe auch: Superreiche wie Bezos, Musk etc. zahlen kaum oder keine Steuern
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Teslas Aktienkurs unter Elon
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