Aktienverkauf: Elon Musk reagiert mit infantiler Beleidigung auf Kritik
Immer dann, wenn Elon Musk zu Twitter greift, warten seine vielen Follower auf einen interessanten oder kontroversen Tweet. Gleichzeitig werden Anleger nervös und auch die Börsenaufsicht sieht genau hin. Aktuell ist es nicht anders. Der Grund ist aber banal: Es geht ums Geld.
Das ist natürlich keine Überraschung, denn wie so oft lässt der Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk etwas als eine Art Spiel erscheinen, das eigentlich knallhartes bzw. stinknormales Geschäft ist. Denn Musk hat vor einigen Tagen darüber abstimmen lassen, ob er einen Teil seiner Aktien verkaufen soll. Das führte zu Nervosität an den Aktienmärkten und auch die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) sieht seither genauer hin.
Mittlerweile liegt ein Ergebnis der Abstimmung vor und die Twitter-Nutzer haben entschieden, dass Musk tatsächlich die Aktien verkaufen soll bzw. wird. Dabei geht es laut Berichten von CNN und CNBC vor allem um eines: Steuervermeidung und Steuernachzahlungen.
Musk hat allerdings versucht, dem Argument selbst den Wind aus den Segeln zu nehmen. Denn er schrieb: "Da in letzter Zeit viel über nicht realisierte Gewinne als Mittel zur Steuervermeidung gesprochen wird, schlage ich vor, zehn Prozent meiner Tesla-Aktien zu verkaufen."
CNBC erläutert: "Musk wurden 2012 im Rahmen eines Vergütungsplans Optionen zugeteilt. Da er weder ein Gehalt noch einen Bargeldbonus erhält, stammt sein Vermögen aus den Aktienzuteilungen und den Kursgewinnen der Tesla-Aktie. Im Jahr 2012 wurden 22,8 Millionen Aktien zu einem Ausübungspreis von 6,24 Dollar pro Aktie zugeteilt." Gemessen am Kurs von Freitag betrug Musks Gewinn mit den Aktien zuletzt 28 Milliarden Dollar.
Musk selbst reagierte dünnhäutig auf Kritik. Denn er wurde auf Twitter von Senator Ron Wyden angegriffen. Dieser meinte: "Ob der reichste Mann der Welt überhaupt Steuern zahlt oder nicht, sollte nicht von den Ergebnissen einer Twitter-Umfrage abhängen. Es ist Zeit für die Einkommenssteuer für Milliardäre." Musks Antwort war infantil bis beleidigend, denn er schrieb: "Warum sieht dein Profilbild aus, als wärst du gerade gekommen?"
Siehe auch:
Mittlerweile liegt ein Ergebnis der Abstimmung vor und die Twitter-Nutzer haben entschieden, dass Musk tatsächlich die Aktien verkaufen soll bzw. wird. Dabei geht es laut Berichten von CNN und CNBC vor allem um eines: Steuervermeidung und Steuernachzahlungen.
Musk hat allerdings versucht, dem Argument selbst den Wind aus den Segeln zu nehmen. Denn er schrieb: "Da in letzter Zeit viel über nicht realisierte Gewinne als Mittel zur Steuervermeidung gesprochen wird, schlage ich vor, zehn Prozent meiner Tesla-Aktien zu verkaufen."
Steuernachzahlung von 15 Milliarden Dollar
Viele vermuteten aber schon zuvor, dass das alles nur eine Finte ist: Denn mittlerweile scheint klar, dass Musk für seine Aktienoptionen mehr als 15 Milliarden Dollar an Steuern zahlen muss, was einen Aktienverkauf in den nächsten Monaten so oder so notwendig gemacht hätte.CNBC erläutert: "Musk wurden 2012 im Rahmen eines Vergütungsplans Optionen zugeteilt. Da er weder ein Gehalt noch einen Bargeldbonus erhält, stammt sein Vermögen aus den Aktienzuteilungen und den Kursgewinnen der Tesla-Aktie. Im Jahr 2012 wurden 22,8 Millionen Aktien zu einem Ausübungspreis von 6,24 Dollar pro Aktie zugeteilt." Gemessen am Kurs von Freitag betrug Musks Gewinn mit den Aktien zuletzt 28 Milliarden Dollar.
Musk selbst reagierte dünnhäutig auf Kritik. Denn er wurde auf Twitter von Senator Ron Wyden angegriffen. Dieser meinte: "Ob der reichste Mann der Welt überhaupt Steuern zahlt oder nicht, sollte nicht von den Ergebnissen einer Twitter-Umfrage abhängen. Es ist Zeit für die Einkommenssteuer für Milliardäre." Musks Antwort war infantil bis beleidigend, denn er schrieb: "Warum sieht dein Profilbild aus, als wärst du gerade gekommen?"
Siehe auch:
- Neuer Ärger: Musk lässt Twitter über Tesla-Aktienverkauf entscheiden
- Milliardäre besteuern? - Laut Musk gefährdet das den Sprung zum Mars
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Thema:
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