Microsoft: Ohne den PC ist alles nichts - Konzern strebt neuen Rekord an
Das anhaltend Starke Wachstum Microsofts wirkt schon nahezu unheimlich und dürfte so manchem Anleger die Frage in den Kopf treiben, wann hier unweigerlich Schluss ist. Aktuell deutet aber noch nichts darauf hin, dass das Unternehmen an Grenzen stoßen könnte.
Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres vermeldete Microsoft erneut ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum: Um 22 Prozent ging es im Jahresvergleich nach oben - auf 45,3 Milliarden Dollar. Aus diesen Einnahmen konnte man einen überragenden Nettogewinn von 20,5 Milliarden Dollar erwirtschaften, was 48 Prozent mehr sind als im vergangenen Jahr.
Microsoft scheint derzeit kaum von irgendeinem Problem angekratzt werden zu können. Das zeigt sich unter anderem im klassischen Geschäft mit Windows-Lizenzen. Hier stand das Unternehmen vor der Situation, dass die Absatzzahlen neuer PCs und Notebooks aufgrund der Chipkrise gedeckelt waren und sich die Belebung der vorhergehenden Quartale nicht weiter in dem Maße fortsetzte. Trotzdem kletterten die Windows-OEM-Umsätze um weitere zehn Prozent.
Umsatz-Entwicklung der letzten Zeit
Und obwohl es so scheint, dass Microsoft zunehmend vom Cloud-Geschäft lebt, betonte Nadella in erster Linie den klassischen PC. "Der PC spielt eine wichtigere Rolle als je zuvor", erklärte der Microsoft-Chef. "Infolge der Pandemie hat es eine strukturelle Verschiebung bei der Nachfrage nach PCs gegeben." Das soll dafür sorgen, dass auch in der kommenden Zeit steigende Umsätze mit Windows-Lizenzen zu erwarten sind - insbesondere nun nach der Einführung von Windows 11. Und letztlich bildet die Windows-Plattform auf dem Client-Rechner auch die Grundlage dafür, dass die daran ansetzenden Cloud-Dienste des Unternehmens sich weiterhin stark entwickeln.
Angesichts der jüngsten Entwicklungen bereitet man sich in Redmond darauf vor, die nächste große Marke zu knacken: Im begonnenen Weihnachtsquartal will man erstmals mehr als 50 Milliarden Dollar Umsatz generieren. Das Management setzt sich damit eine deutlich höhere Zielmarke als die Analysten, die lediglich eine Prognose von 48,92 Milliarden Dollar vorgaben.
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Microsoft scheint derzeit kaum von irgendeinem Problem angekratzt werden zu können. Das zeigt sich unter anderem im klassischen Geschäft mit Windows-Lizenzen. Hier stand das Unternehmen vor der Situation, dass die Absatzzahlen neuer PCs und Notebooks aufgrund der Chipkrise gedeckelt waren und sich die Belebung der vorhergehenden Quartale nicht weiter in dem Maße fortsetzte. Trotzdem kletterten die Windows-OEM-Umsätze um weitere zehn Prozent.
Umsatz-Entwicklung der letzten Zeit
Surface trübt die Stimmung
Auch in den meisten anderen Geschäftsbereichen ging es erneut gut nach oben. Einzige kleine Ausnahme stellt hier die Surface-Abteilung dar, die einen Umsatzrückgang um 17 Prozent verbuchte. Das allerdings lag laut Microsoft-Chef Satya Nadella vor allem daran, dass hier das Vorjahresquartal ungewöhnlich stark verlief.Und obwohl es so scheint, dass Microsoft zunehmend vom Cloud-Geschäft lebt, betonte Nadella in erster Linie den klassischen PC. "Der PC spielt eine wichtigere Rolle als je zuvor", erklärte der Microsoft-Chef. "Infolge der Pandemie hat es eine strukturelle Verschiebung bei der Nachfrage nach PCs gegeben." Das soll dafür sorgen, dass auch in der kommenden Zeit steigende Umsätze mit Windows-Lizenzen zu erwarten sind - insbesondere nun nach der Einführung von Windows 11. Und letztlich bildet die Windows-Plattform auf dem Client-Rechner auch die Grundlage dafür, dass die daran ansetzenden Cloud-Dienste des Unternehmens sich weiterhin stark entwickeln.
Angesichts der jüngsten Entwicklungen bereitet man sich in Redmond darauf vor, die nächste große Marke zu knacken: Im begonnenen Weihnachtsquartal will man erstmals mehr als 50 Milliarden Dollar Umsatz generieren. Das Management setzt sich damit eine deutlich höhere Zielmarke als die Analysten, die lediglich eine Prognose von 48,92 Milliarden Dollar vorgaben.
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