Bilder von "Drachenlord" werden für verleumderische Fakes missbraucht

Die Story von Rainer Winkler alias Drachenlord ist selbst in einem an Absurditäten alles andere als armen Internet außergewöhnlich. Denn der YouTuber polarisiert und hat eine "Anhängerschaft" von Hassern. Doch nun gehen die so genannten "Haider" deutlich zu weit. Es ist nicht ganz einfach, den "Fall" Drachenlord in aller Kürze zu beschreiben bzw. die volle Dimension des Ganzen zu erfassen. Rainer Winkler ist jedenfalls ein kontroverser Charakter, der in bestimmten Kreisen berühmt wie berüchtigt ist. Wie es dazu kam, ist eine Sache, Winkler ist sicherlich auch nicht unschuldig am Negativ-Kult, der sich um ihn entwickelt hat.

Wie dem auch sei: Seit Monaten und mittlerweile Jahren bekommt Winkler in bzw. vor seinem Haus in seiner Heimatgemeinde Emskirchen Besuche der so genannten und selbsternannten "Haider" (bayerisch geprägte Aussprache von "Hater", also Hasser). Drachenlord provoziert und seine zumeist jugendlichen "Fans" kommen regelmäßig vorbei, um ihn vor Ort zurück zu provozieren.

Verleumdung mit tragischem Hintergrund

Auch bzw. vor allem im Internet wird Winkler immer wieder angefeindet und getrollt. Auf sozialen Medien wie Twitter gibt es diverse Kanäle, die sich an mehr oder weniger "lustigen" Memes und Fakes versuchen. Doch nun haben einigen den sprichwörtlichen wie buchstäblichen Bogen überspannt.

Denn nach der gestrigen Attacke eines Bogenschützen im norwegischen Kongsberg, bei dem fünf Menschen starben, haben mutmaßliche "Haider" begonnen, im Internet Bilder von Winkler zu verbreiten, die diesen beim Bogenschießen zeigen. Dazu heißt es, dass der Name des Attentäters Rainer Winklarson lauten soll.

Und die Trolle haben ihren Zweck offenbar auch erfüllt: Denn offenbar haben einige internationale Medien diese Falschinformation aufgegriffen und samt Bild veröffentlicht. Das wirft einerseits kein gutes Licht auf diese Medien und das (Nicht-)Checken von Fakten, andererseits ist das aber auch klarer Rufmord und Verleumdung Winklers. Es ist natürlich besonders widerwärtig, dafür eine Tragödie, bei der Menschen gestorben sind, zu verwenden. Und alle, die das "lustig" finden, sollten genau eines tun: Sich schämen.

Hinweis der Redaktion: Wir verzichten an dieser Stelle bewusst auf jene Bilder, die Winkler beim Bogenschießen vor seinem Haus zeigen.

Siehe auch: Lex Drachenlord - YouTuber bekommt von Gemeinde eigenes "Gesetz" Videoplattform, Youtube, Google YouTube, YouTuber, Drachenlord Videoplattform, Youtube, Google YouTube, YouTuber, Drachenlord YouTube/Drachenlord
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