Aldi: Auch der Discounter testet den komplett kassenlosen Einkauf
Aldi war einst der Inbegriff einer beeindruckend schnellen Abfertigung der Kunden an der Kasse. Da will man sich natürlich nicht von einem US-Konzern wie Amazon die Butter vom Brot nehmen lassen und testet nun ebenfalls ein komplett kassenloses Konzept.
Früher konnte niemand so schnell Waren in die Kasse tippen, wie die Frauen am Ausgang der Aldi-Märkte. Noch viel schneller ist derzeit das Amazon-Konzept, mit dem Kameras und andere Systeme erkennen, welche Waren ein Kunde einpackt. Dieser kann dann sogar ohne einen Stopp an einer Kasse den Laden verlassen und der fällige Betrag wird über ein digitales Konto abgerechnet.
Amazon ist als High Tech-Konzern aber nicht das einzige Unternehmen, das mit einer solchen Technologie aufwarten kann. Auch die klassischen Betreiber von Einzelhandelsketten arbeiten mit Hochdruck an neuen Konzepten. So hat nun auch der Discounter-Konzern Aldi begonnen, ein kassenloses Laden-Konzept zu testen. Die Erprobung der neuen Technik erfolgt zuerst in London.
Die notwendige Technik ist in London nicht in einem Muster-Geschäft verbaut, sondern in normalen Filialen. Anfangs testen aber erst Mitarbeiter des Unternehmens die Qualität der Waren-Erkennung. In einem zweiten Schritt soll das Verfahren demnächst aber auch für einige Kunden geöffnet werden. Neben Aldi sind aber auch andere Ketten dabei, entsprechende Systeme auszuprobieren. Hierzulande entwickelt beispielsweise auch Rewe entsprechende Technologien.
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Amazon ist als High Tech-Konzern aber nicht das einzige Unternehmen, das mit einer solchen Technologie aufwarten kann. Auch die klassischen Betreiber von Einzelhandelsketten arbeiten mit Hochdruck an neuen Konzepten. So hat nun auch der Discounter-Konzern Aldi begonnen, ein kassenloses Laden-Konzept zu testen. Die Erprobung der neuen Technik erfolgt zuerst in London.
Test in echten Filialen
Dem Aldi-Management ist allerdings recht klar, dass es hier noch nicht darum geht, letzte Fehler zu korrigieren, bevor man die Technologie dann im gesamten Unternehmen bereitstellt. Vielmehr will man mit dem Pilotprojekt erste Erfahrungen sammeln, die dann in die Weiterentwicklung einfließen sollen. Bis man dann irgendwann auch bei uns einfach den Einkaufswagen aus dem Discounter herausschiebt und nicht mehr alles noch einmal aufs Kassenband legen muss, wird es sicherlich noch einige Jahre dauern.Die notwendige Technik ist in London nicht in einem Muster-Geschäft verbaut, sondern in normalen Filialen. Anfangs testen aber erst Mitarbeiter des Unternehmens die Qualität der Waren-Erkennung. In einem zweiten Schritt soll das Verfahren demnächst aber auch für einige Kunden geöffnet werden. Neben Aldi sind aber auch andere Ketten dabei, entsprechende Systeme auszuprobieren. Hierzulande entwickelt beispielsweise auch Rewe entsprechende Technologien.
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Christian Kahle
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