Bundestagswahl 2021: Wie ihr eure Wahl trefft und die Stimme abgebt

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und es gibt wahrlich keinen vernünftigen Grund, sich bei der Stimmabgabe vornehm zurückzuhalten. Immerhin geht es diesmal um eine Entscheidung, die die kommenden Jahrzehnte prägen dürfte. Klar ist bereits: Die Karten werden dieses Mal komplett neu gemischt. Immerhin gibt es keine Bundeskanzlerin mehr, die ihren Posten verteidigen möchte. Angela Merkel geht in den Ruhestand - nach immerhin 16 Jahren. Es gibt also eine ganze Reihe von Erstwählern, die sich überhaupt nicht an eine Zeit erinnern können, in der dieser Posten von jemand anderem bekleidet wurde. Wer heute mit 18 oder 19 Jahren zum ersten Mal an die Wahlurne gerufen wird, war zum Zeitpunkt der ersten Vereidigung Merkels immerhin noch ein Kleinkind.

Aber nicht nur dies macht diese Wahl zu etwas Besonderem. Auch inhaltlich geht es um viel. Die Wissenschaftler sind sich angesichts der vorliegenden Daten im Kern einig: Die kommenden Jahre bieten die letzte Chance, die Erderwärmung bei der 1,5-Grad-Marke zu stoppen, wie es im Pariser Klimaabkommen vereinbart ist. Deutschland hat bisher alle seine Zusagen und Ziele in dieser Richtung verfehlt und muss nun entsprechend zeigen, ob es bereit ist, seinen Beitrag zu dieser weltweiten Kraftanstrengung zu leisten - und damit auch die eigene Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten.

Große Auswahl

Der Bürger hat hier nun die Wahl, wem er am ehesten zutraut, die Herausforderungen der kommenden Zeit zu meistern. Die Auswahl ist groß genug: Bis zu 47 verschiedene Parteien aus dem gesamten politischen Spektrum bewerben sich um Mandate im Parlament, elf von ihnen sind in allen Bundesländern auf dem Wahlzettel zu finden. Wer sich mit den Programmen und der Praxis der Bewerber auseinandersetzt, dürfte also fündig werden. Und dies sei angemerkt: Natürlich wird jeder selbst beim passendsten Vorschlag irgendeinen Punkt finden, mit dem man nicht übereinstimmt - dies ist aber in einem Kondensat der Ansichten und Interessen tausender Menschen, die durch eine Partei repräsentiert werden, eben auch normal. Infografik: Die Revoluzzer unter den ParteienDie Revoluzzer unter den Parteien Wer nicht die Zeit und das Interesse hat, sich länger mit diesen Dingen zu beschäftigen, kann natürlich auch in diesem Jahr auf Hilfsmittel zurückgreifen. Wie in jedem Jahr steht jetzt beispielsweise der bekannte Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung. Hier werdet ihr nach eurer Haltung zu diversen politischen Punkten befragt und das Ganze mit dem Wahlprogrammen der Parteien abgeglichen. Ihr erhaltet im Ergebnis einen Wahlvorschlag dafür, wo eure Interessen am ehesten deckungsgleich sind.

Die Praxis:

Wenn ihr euch entschieden habt, müssst ihr nur noch den Wahl-Akt an sich vollziehen. Die Regel ist hier immer noch, dass ihr am heutigen Sonntag - in diesem Fall am 26. September - ins nächste Wahllokal geht und dort den Stimmzettel ausfüllt. Das könnt ihr übrigens auch dann tun, wenn ihr die Wahlbenachrichtigung, die euch per Post zugestellt wurde, zufällig nicht mehr finden könnt. Euer Personalausweis reicht völlig aus.

Wer an dem Tag keine Zeit hat oder es lieber nicht drauf ankommen lassen will: Mit den euch zugesandten Wahlbenachrichtigungen könnt ihr auch einfach die Briefwahl beantragen. Alle nötigen Unterlagen werden euch dann zugeschickt und ihr könnt eure Stimme auf dem Postweg abgeben. Ihr folgt dann einfach der mitgelieferten Anleitung.

Es geht aber auch noch einfacher: Wenn ihr ohnehin zu den üblichen Behörden-Öffnungszeiten in der Nähe seid, könnt ihr auch einfach vor dem Wahltag in eurem Rathaus vorbeischauen. Hier haben bereits seit einigen Wochen die Briefwahlstellen geöffnet und ihr könnt direkt vor Ort euren Wahlzettel ausfüllen, der dann bis zum Wahltag gemeinsam mit den Briefwahl-Einsendungen verwahrt wird.

Zu guter Letzt:

Mit der Wahl muss das Thema für euch nicht abgehakt sein. Entgegen der landläufigen Ansicht, sind die Menschen im Bundestag oft keine völlig abgehobenen Hardcore-Politiker. Zumindest jenen Abgeordneten, der bei euch mit der Erststimme direkt gewählt wurde, findet ihr regelmäßig in seinem Wahlkreisbüro vor Ort vor. Wenn euch ein Thema am Herzen liegt, macht doch einfach einen Termin und geht vorbei. Fast immer freut man sich dort, wenn sich normale Bürger interessieren und das Gespräch suchen.

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