Streit um Tesla Autopilot:
Jetzt folgt Groß-Untersuchung in den USA
Tesla hat neuen Ärger am Hals: In den USA hat die Regierung eine Untersuchung des Autopiloten von Tesla eingeleitet. Dabei steht ein vermuteter Fehler im teilautomatisierten Fahrsystems beim Erkennen von geparkten Einsatzfahrzeugen im Vordergrund.
Betroffen sind laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AP 765.000 Tesla-Fahrzeuge in den USA. Die Untersuchung bezieht sich auf die gesamte aktuelle Modellpalette von Tesla, die Modelle Y, X, S und 3 - es geht um jedes Fahrzeug, das der E-Auto-Pionier seit 2014 verkauft hat. Die National Highway Traffic Safety Administration (kurz NHTSA) hat die eingeleitete formelle Untersuchung bestätigt. Es heißt, dass es eine Reihe von Kollisionen mit geparkten Rettungsfahrzeugen gegeben hat.
Laut der AP ist die Untersuchung ein Zeichen dafür, dass die NHTSA unter Präsident Joe Biden eine härtere Gangart bei der Sicherheit automatisierter Fahrzeuge einlegt als unter früheren Regierungen.
Problematisch ist in den USA, dass es zu einem Streit der Behörden um die Sicherheit gekommen ist. Das National Transportation Safety Board (NTSB) beschuldigt dabei die NHTSA, zu lax bei der Umsetzung von Einschränkungen gewesen zu sein und erst so viele teils tödliche Unfälle möglich wurden. Die NTSB kann dabei auf Bundesebene keine Maßnahmen anordnen, das darf nur die NHTSA.
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Autopilot erkannte die Warnhinweise nicht
Demnach hat die NHTSA im Rahmen einer ersten Untersuchung mehrere Unfälle im Visier gehabt, bei denen 17 Menschen verletzt und einer getötet wurde. Dabei war es zu Auffahrunfällen gekommen, als die Tesla-Modelle mit Autopilot oder mit der verkehrsabhängigen automatischen Geschwindigkeitsregelung Fahrzeuge getroffen haben, an denen Ersthelfer Blinklichter, Fackeln, Pfeiltafeln oder Kegel zur Warnung vor Gefahren eingesetzt hatten. Nun wird die Untersuchung ausgeweitet und das Autopilotsystem genauer untersucht.Laut der AP ist die Untersuchung ein Zeichen dafür, dass die NHTSA unter Präsident Joe Biden eine härtere Gangart bei der Sicherheit automatisierter Fahrzeuge einlegt als unter früheren Regierungen.
Streit zwischen Behörden
Die NHTSA hat seit Juni 2016 dabei unabhängig von der neuen formellen Untersuchung Teams zu 31 Unfällen mit teilautomatisierten Fahrerassistenzsystemen entsandt. Solche Systeme können ein Fahrzeug in der Mitte seiner Fahrspur und in einem sicheren Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten. Von diesen Unfällen waren 25 mit Teslas Autopilot verbunden, bei denen 10 Todesopfer zu beklagen waren, wie aus den von der Behörde veröffentlichten Daten hervorgeht.Problematisch ist in den USA, dass es zu einem Streit der Behörden um die Sicherheit gekommen ist. Das National Transportation Safety Board (NTSB) beschuldigt dabei die NHTSA, zu lax bei der Umsetzung von Einschränkungen gewesen zu sein und erst so viele teils tödliche Unfälle möglich wurden. Die NTSB kann dabei auf Bundesebene keine Maßnahmen anordnen, das darf nur die NHTSA.
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