Android erlaubt es, das Gerät mit einem Gesichtsausdruck zu entsperren
Die neueste Version von Googles mobilem Betriebssystem Android biegt dieser Tage auf die Zielegerade ein und macht sich für eine baldige Veröffentlichung bereit. Im Zuge von Android 12 wird auch eine Funktion debütieren, die dem Entsperren per Gesicht eine Zusatzebene verpasst.
Der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View entwickelt derzeit eine neue Zugänglichkeitsfunktion, mit der das Entsperren des Smartphones per Gesicht um eine zusätzliche Gesten- oder besser gesagt Mienenerkennung erweitert wird. Wie XDA Developers berichtet, erlaubt das "Camera Switch" genannte Feature, das Mobilgerät mit einem Gesichtsausdruck zu entsperren.
Das Feature ist nur indirekt Teil der neuen Android-Version. Denn es wurde zwar gemeinsam mit der vierten Beta von Android 12 veröffentlicht, ist aber eigentlich Teil der Accessibility Suite und ist damit vom Betriebssystem abgekoppelt, zumindest offiziell. Laut XDA ist die neue Version der App noch nicht über Google Play verfügbar, aber es gibt eine APK zum Sideloaden, falls man nicht auf eine Veröffentlichung warten kann.
Es ist nicht schwer zu erkennen, warum das als Zugänglichkeitsfunktion geführt wird: Denn das ist sicherlich eine große Erleichterung für jene, die Schwierigkeiten haben, ihr Smartphone per Touch zu steuern (und gerade nicht sprechen können oder wollen). Eine solche Steuerung per Miene dürfte aber auch eine zusätzliche Sicherheitsebene für das Entsperren per Gesicht darstellen, da man damit nicht nur das Gesicht benötigt, sondern auch eine spezielle Aktion durchführen muss.
Das Feature ist nur indirekt Teil der neuen Android-Version. Denn es wurde zwar gemeinsam mit der vierten Beta von Android 12 veröffentlicht, ist aber eigentlich Teil der Accessibility Suite und ist damit vom Betriebssystem abgekoppelt, zumindest offiziell. Laut XDA ist die neue Version der App noch nicht über Google Play verfügbar, aber es gibt eine APK zum Sideloaden, falls man nicht auf eine Veröffentlichung warten kann.
Gesicht plus Miene
Das System ist relativ schnell erklärt: Die Front-Kamera scannt das Gesicht des Smartphone-Besitzers, zusätzlich dazu muss dieser aber auch einen bestimmten und vom Nutzer vordefinierten Gesichtsausdruck aufsetzen. Konkret sind derzeit "offener Mund", Lächeln und "Augenbraue hochziehen" möglich, dazu kommt der Blick nach links, rechts oder oben.Es ist nicht schwer zu erkennen, warum das als Zugänglichkeitsfunktion geführt wird: Denn das ist sicherlich eine große Erleichterung für jene, die Schwierigkeiten haben, ihr Smartphone per Touch zu steuern (und gerade nicht sprechen können oder wollen). Eine solche Steuerung per Miene dürfte aber auch eine zusätzliche Sicherheitsebene für das Entsperren per Gesicht darstellen, da man damit nicht nur das Gesicht benötigt, sondern auch eine spezielle Aktion durchführen muss.
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