Digitaler Impfnachweis: Rund 90 Prozent aller Apotheken wieder dabei

Wieder ist eine Woche ins Land gegangen, in der es eine weitere positive Meldung vom Deutschen Apothekerverband (DAV) bezüglich des digitalen Impfzertifikats gibt. Jetzt heißt es, dass rund 90 Prozent der Apotheken wieder die Nachweise ausstellen können.
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Der Apothekerverband hatte ab dem 23. Juli die Ausstellung des digitalen Impfnachweises in den Apotheken gestoppt, nachdem von einer Sicherheitslücke berichtet wurde. Diese Schwachstelle ließ sich zwar relativ leicht beheben, doch dauerte es nun 14 Tage, bis der DAV wieder ein halbwegs normales Arbeiten wie vor dem Bekanntwerden des Problems garantieren konnte. Laut der neuesten Meldung des Verbands sind nun aber alle Performance-Engpässe behoben und mehr als 17.000 Apotheken können wieder digitale Impfzertifikate ausstellen.

Nach dem Start von neuen Sicherheitsmaßnahmen für das digitale Impfzertifikat lief es schrittweise wieder an. Die Anzahl der Apotheken entspricht in etwa 90 Prozent aller Apotheken, die nun wieder den Service voll anbieten können. Laut DAV hat man alle zuvor bereits erteilten Zugänge überprüft und verifiziert. Dabei wurde die Rechtmäßigkeit aller anderen Zugänge bestätigt.

Online lässt sich prüfen, welche Apotheke wieder dabei ist

Wer wissen möchte, ob die nächste Apotheke vor Ort schon wieder mit dabei ist, kann das nun über das Portal "Mein Apothekenmanager" prüfen. Über die Suche "Serviceleistung" / "Digitales Impfzertifikat" lässt sich das einfach mit der Angabe der Postleitzahl abrufen.

"Innerhalb weniger Tage haben wir es gemeinsam mit unseren Partnern geschafft, fast alle Apotheken mittels Telematik-Infrastruktur wieder anzuschließen", sagte die IT-Beauftragte im Vorstand des Deutschen Apothekerverbands (DAV), Anke Rüdinger, gegenüber dem ABDA-Newsroom. "Wir haben eine schnelle, aber vor allem sehr sichere Lösung geschaffen. Damit können die Apotheken diesen Service wieder den Patientinnen und Patienten anbieten, die Nachfrage ist nach wie vor groß."

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