Windows 10 21H2: Microsoft gibt neue Details zum Update bekannt
Microsoft wird seinen Fokus ab Herbst mehr und mehr auf Windows 11 verlagern, dabei aber auch all jene nicht vergessen, die das Upgrade aufgrund von Einschränkungen nicht installieren können. Für sie steht Windows 10 21H2 bereit, zu dem die Redmonder erste Details vorlegen.
Mehr als 1,3 Milliarden aktive Geräte sind laut Microsoft derzeit mit Windows 10 ausgestattet. Wie hoch der Anteil ist, der im späteren Verlauf des Jahres ein Update auf Windows 11 vornehmen kann, ist aufgrund von möglicher Hardware-Inkompatibilität derzeit noch nicht abzusehen. Fest steht, dass man zusätzlich - voraussichtlich ab Oktober - mit einer Aktualisierung auf Windows 10 21H2 rechnen kann. Diese steht ab sofort für Windows-Insider im so genannten Release Preview-Channel als Testversion zum Download bereit.
Microsoft verspricht eine schnelle Installation des neuen Windows 10 21H2-Updates mit Hilfe der vom monatlichen Update-Prozess bekannten Servicing-Technologien. Damit dürfte wohl ein so genanntes "Enablement Package" gemeint sein, welches vorab bereits heruntergeladene Funktionen innerhalb weniger Minuten aktiviert und Windows 10 Version 2004 oder höher vergleichsweise schnell mit Windows 10 21H2 versorgen kann.
Siehe auch:
Kleiner Patch anstelle eines großen "Feature Updates"
Das erste Build des mehr oder weniger als Feature-Update zu bezeichnenden Windows 10 21H2 beinhaltet neben diversen Bugfixes nur wenige neue Funktionen und erinnert an den ebenso verhältnismäßig kleinen Windows 10 21H1-Patch. Folgende drei Punkte gibt Microsoft dahingehend in seinem jüngsten Blog-Beitrag bekannt.- Unterstützung des WPA3 H2E-Standards für verbesserte Wi-Fi-Sicherheit
- Windows Hello for Business unterstützt vereinfachte kennwortlose Bereitstellungsmodelle, um innerhalb weniger Minuten einen einsatzbereiten Zustand zu erreichen
- Unterstützung für GPU-Computing im Windows Subsystem für Linux (WSL) und Azure IoT Edge for Linux on Windows (EFLOW) für maschinelles Lernen und andere rechenintensive Prozesse
Microsoft verspricht eine schnelle Installation des neuen Windows 10 21H2-Updates mit Hilfe der vom monatlichen Update-Prozess bekannten Servicing-Technologien. Damit dürfte wohl ein so genanntes "Enablement Package" gemeint sein, welches vorab bereits heruntergeladene Funktionen innerhalb weniger Minuten aktiviert und Windows 10 Version 2004 oder höher vergleichsweise schnell mit Windows 10 21H2 versorgen kann.
Support für mindestens 18 Monate
Weiterhin geben die Redmonder bekannt, dass man Windows 10 21H2 in der Home- und Pro-Version des Betriebssystems für 18 Monate unterstützen wird. Enterprise- und Education-Kunden können mit einem Support und Updates über 30 Monate rechnen. Auf Basis der Version 21H2 wird Microsoft zudem die nächste Version des Windows 10 Long-Term Servicing Channel (LTSC) veröffentlichen, dessen Fünf-Jahre-Support bereits im Februar bestätigt wurde.Siehe auch:
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