ZDF und ARD bereiten gemeinsame Mediathek vor und so sieht sie aus
Die beiden öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF werden aus einem Gebührentopf gespeist, sie sind aber weitgehend unabhängig voneinander. Das führt zu teils absurden Doppelungen, allen voran zwei getrennten Mediatheken. Doch das soll sich bald ändern.
Über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird gerne diskutiert, die Sinnhaftigkeit und Bedeutung einer solchen unabhängigen Institution wollen wir an dieser Stelle nicht in Frage stellen. Sehr wohl darf man sich aber wundern, ob es tatsächlich sinnvoll ist, ARD und ZDF strikt voneinander getrennt zu betreiben. Vor allem in Sachen Online-Bibliothek bzw. Streaming-Portal ist das Ganze aus Sicht der Zuschauer und Gebührenzahler ziemlich widersinnig.
Und das weiß man auch bei den beiden Sendeanstalten und hat deshalb bekannt gegeben, dass man an einem großen gemeinsamen "Inhalte-Kosmos" arbeitet. Wie es in einem Beitrag heißt, sollen die Inhalte beider Angebote weitgehend schrankenlos verfügbar sein. Das Publikum soll unter mehr als 250.000 Filmen, Dokumentationen, Satire- und Serieninhalten stöbern können, "ohne vorab umständlich die Plattform zu wechseln".
So wird die 'gemeinsame' Mediathek von ARD und ZDF aussehen (aus 'Sicht' des ZDF)
Technisch gesehen wollen ARD und ZDF dennoch ein gemeinsames Fundament schaffen, und zwar u. a. über ein gemeinsames Personalisierungs- und Empfehlungssystem sowie ein einziges Nutzerkonto für beide Angebote. Das ZDF erklärt: "Wer Wissenschaft favorisiert, bekommt das Beste dazu aus beiden Mediatheken auf 'seiner' Startseite. Kulturfans empfehlen die Algorithmen gleich nebeneinander ZDF-Hochglanz-Dokus zu Beethoven und ARD-Konzerte - in welcher Mediathek auch immer sich der Nutzer gerade aufhält."
Das gemeinsame Portal bzw. die miteinander verwobenen Dienste sollen im Laufe der Zeit um andere öffentlich-rechtliche Angebote erweitert werden, darunter jene von Arte, Phoenix und Deutschlandradio.
Siehe auch: ARD & ZDF - Eine Mediathek für alle, Sparten nur online, UKW beenden
Und das weiß man auch bei den beiden Sendeanstalten und hat deshalb bekannt gegeben, dass man an einem großen gemeinsamen "Inhalte-Kosmos" arbeitet. Wie es in einem Beitrag heißt, sollen die Inhalte beider Angebote weitgehend schrankenlos verfügbar sein. Das Publikum soll unter mehr als 250.000 Filmen, Dokumentationen, Satire- und Serieninhalten stöbern können, "ohne vorab umständlich die Plattform zu wechseln".
So wird die 'gemeinsame' Mediathek von ARD und ZDF aussehen (aus 'Sicht' des ZDF)
Mediatheken werden eng verzahnt
Dabei wird aber nicht etwa eine gemeinsame Plattform von Grund auf neu aufgebaut, man möchte stattdessen die beiden Mediatheken um die Inhalte des jeweils anderen Senders ergänzen. ZDF-Intendant Thomas Bellut dazu: "Sie bleiben weiterhin auf der ZDF-Mediathek und suchen nach Inhalten, Fernsehfilmen und Dokumentationen und nach und nach kommen ARD-Inhalte dazu. Das Gleiche natürlich auch in der ARD-Mediathek."Technisch gesehen wollen ARD und ZDF dennoch ein gemeinsames Fundament schaffen, und zwar u. a. über ein gemeinsames Personalisierungs- und Empfehlungssystem sowie ein einziges Nutzerkonto für beide Angebote. Das ZDF erklärt: "Wer Wissenschaft favorisiert, bekommt das Beste dazu aus beiden Mediatheken auf 'seiner' Startseite. Kulturfans empfehlen die Algorithmen gleich nebeneinander ZDF-Hochglanz-Dokus zu Beethoven und ARD-Konzerte - in welcher Mediathek auch immer sich der Nutzer gerade aufhält."
Das gemeinsame Portal bzw. die miteinander verwobenen Dienste sollen im Laufe der Zeit um andere öffentlich-rechtliche Angebote erweitert werden, darunter jene von Arte, Phoenix und Deutschlandradio.
Siehe auch: ARD & ZDF - Eine Mediathek für alle, Sparten nur online, UKW beenden
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