SpaceX: Der schwimmende Weltraumbahnhof soll bereits 2022 eröffnen
SpaceX feiert einen Erfolg nach dem anderen: Die unbemannten Raketen fliegen längst mit viel Routine ins All, die bemannte Kapsel Dragon funktioniert bestens und auch die Starship-Testflüge klappen immer besser. Das bedeutet aber auch: SpaceX braucht mehr Platz für Starts.
Derzeit vergeht gefühlt keine Woche ohne einen Start bei SpaceX, die meisten gehen mit einer Falcon 9-Rakete über die Bühne. Das private Raumfahrtunternehmen nutzt derzeit vier Standorte: Cape Canaveral und Kennedy Space Center (Florida), Vandenberg Space Force Base (Kalifornien) und den eigene Standort in Boca Chica (Texas).
Die Anzahl der potenziellen Weltraumbahnhöfe ist dabei beschränkt, da man - in der Praxis - nicht von jedem Ort der Erde ins All starten kann. Denn in der Regel sollten diese möglichst nahe am Äquator liegen, jedenfalls wenn man äquatoriale oder äquatornahe Umlaufbahnen erreichen will. Das hängt damit zusammen, dass Äquatorialnähe durch die erdeigene Rotation eine höhere Grundgeschwindigkeit bietet und die Raketen etwas weniger Schub benötigen. Es gibt zwar auch polare Orbits, die von möglichst nördlichen Weltraumbahnhöfen "angeflogen" werden, in der Raumfahrt spielen diese aber eine eher untergeordnete Rolle.
SpaceX jedenfalls benötigt weitere Startrampen, vor allem auch deshalb, weil man unabhängig von NASA und Air Force agieren will. Die potenziellen Plätze sind aber rar und das ist auch der Grund, warum es SpaceX aufs Wasser zieht. Die Pläne dazu sind bereits Mitte 2020 bekannt geworden, nun hat der SpaceX-Chef aber ein Update dazu gegeben.
Bei Deimos und Phobos handelt es sich um zwei Bohrtürme, die zu schwimmenden Weltraumbahnhöfen umfunktioniert werden. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass SpaceX zwei solche Plattformen gekauft hat, mittlerweile hat also auch deren Umrüstung begonnen.
Die Anzahl der potenziellen Weltraumbahnhöfe ist dabei beschränkt, da man - in der Praxis - nicht von jedem Ort der Erde ins All starten kann. Denn in der Regel sollten diese möglichst nahe am Äquator liegen, jedenfalls wenn man äquatoriale oder äquatornahe Umlaufbahnen erreichen will. Das hängt damit zusammen, dass Äquatorialnähe durch die erdeigene Rotation eine höhere Grundgeschwindigkeit bietet und die Raketen etwas weniger Schub benötigen. Es gibt zwar auch polare Orbits, die von möglichst nördlichen Weltraumbahnhöfen "angeflogen" werden, in der Raumfahrt spielen diese aber eine eher untergeordnete Rolle.
SpaceX jedenfalls benötigt weitere Startrampen, vor allem auch deshalb, weil man unabhängig von NASA und Air Force agieren will. Die potenziellen Plätze sind aber rar und das ist auch der Grund, warum es SpaceX aufs Wasser zieht. Die Pläne dazu sind bereits Mitte 2020 bekannt geworden, nun hat der SpaceX-Chef aber ein Update dazu gegeben.
Erste Starts bereits nächstes Jahr?
Denn Musk retweetete das Renderbild eines Fans, wie die Deimos genannte Plattform aussehen könnte und kommentierte: "Der Ozean-Weltraumbahnhof Deimos ist im Bau und soll nächstes Jahr in Betrieb gehen." Deimos ist dabei eine von zwei geplanten Plattformen, die zweite nennt sich Phobos. Der Name ist kein Zufall, denn so heißen die beiden Monde des Mars.Bei Deimos und Phobos handelt es sich um zwei Bohrtürme, die zu schwimmenden Weltraumbahnhöfen umfunktioniert werden. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass SpaceX zwei solche Plattformen gekauft hat, mittlerweile hat also auch deren Umrüstung begonnen.
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