SpaceX: So sieht ein Next-Gen-Drohnenschiff für Booster-Landungen aus
Mit der stetigen Weiterentwicklung der Falcon 9-Rakete hat SpaceX die Landung von Orbital-Boostern fast schon zum Alltag gemacht. In Zukunft wird die Rückkehr auf der Erde aber noch deutlich moderner ablaufen. SpaceX stellt sein erstes vollkommen autonomes Drohnenschiff in Dienst.
Schon auf den ersten Blick wirkt das neue Drohnenschiff des Unternehmens deutlich aufgeräumter als seine Vorgänger, bei denen das nötige Equipment teilweise einfach auf das Deck geladen worden war. Elon Musk hatte dann aber schon 2018 angedeutet, dass sein Unternehmen ein drittes Drohnenschiff von Grund auf neu entwickeln wolle. ASOG verstaut alle Komponenten erstmals hinter einer schwarzen Verkleidung auf dem Hinterdeck. In einem Video, das Firmenchef Musk teilt, zeigt sich außerdem auch am Rest der Konstruktion deutlich, welche Fortschritte man hier erzielen konnte. Basis bleibt wie bei den Vorgängern eine "Marmac 300"-Schwimmplattform mit einer Länge von 90 Metern und einer Breite von 50 Metern - eine vollständig Neukonstruktion zeigt man hier also nicht.
Falcon 9 Gen 4. landet bald auf Drohnenschiff der zweiten Generation
Falcon 9 Block 5 ist die vierte Generation von SpaceX Erfolgsrakete und konnte bei 67 Startversuchen nur vier Mal keine erfolgreiche Landung durchführen. Seit den frühen Tagen des Unternehmens visieren die meisten Booster nach ihrem Wiedereintritt die beiden Drohnenschiffe mit den schönen Namen "Just Read The Instructions" (JRTI) und "Of Course I Still Love You" (OCISLY) an. Das logistische Problem: Die Plattformen verfügen nicht über ausreichende Antriebsmöglichkeiten, um den Landepunkt im Atlantischen Ozean selbst zu erreichen, sondern müssen dorthin geschleppt werden. Mit "A Shortfall of Gravitas" (ASOG) nimmt SpaceX das erste Modell der nächsten Generation von Drohnenschiffen in Dienst.Schon auf den ersten Blick wirkt das neue Drohnenschiff des Unternehmens deutlich aufgeräumter als seine Vorgänger, bei denen das nötige Equipment teilweise einfach auf das Deck geladen worden war. Elon Musk hatte dann aber schon 2018 angedeutet, dass sein Unternehmen ein drittes Drohnenschiff von Grund auf neu entwickeln wolle. ASOG verstaut alle Komponenten erstmals hinter einer schwarzen Verkleidung auf dem Hinterdeck. In einem Video, das Firmenchef Musk teilt, zeigt sich außerdem auch am Rest der Konstruktion deutlich, welche Fortschritte man hier erzielen konnte. Basis bleibt wie bei den Vorgängern eine "Marmac 300"-Schwimmplattform mit einer Länge von 90 Metern und einer Breite von 50 Metern - eine vollständig Neukonstruktion zeigt man hier also nicht.
Endlich wirklich autonom
Die wichtigste Anpassung neben der neuen Optik, die den rustikalen Charme der Vorgänger vergessen macht, ist aber wohl unter Deck zu finden. SpaceX stattet ASOG mit der nötigen Hardware aus, um vollkommen selbstständig und ohne Zughilfe bis zu seiner Position im Ozean zu fahren, diese sehr präzise zu halten und den Booster nach Landung wieder in den Hafen zu bringen. Technische Details sind aktuell nicht verfügbar, für SpaceX bringt diese Möglichkeit aber natürlich große Verbesserungen beim Einsatz des Schiffs mit sich.
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