Falcon 9: SpaceX verbucht Recycling-Rekord bei seinen Raketenstufen
Für das Raumfahrtunternehmen SpaceX ist das Konzept der Wiederverwertung alter Raketenstufen kein Marketing-Schachzug. Das zeigte das Unternehmen mit dem gestrigen Rekordflug, bei dem ein Booster bereits zum zehnten Mal eine Nutzlast in den Orbit schob.
Die Falcon 9-Raketenstufe hob am frühen Sonntag Morgen vom Weltraum-Bahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Die Nutzlast bestand aus 60 weiteren Satelliten für das Internet-Netzwerk Starlink, die 65 Minuten nach dem Abheben in ihren Orbits ausgesetzt wurden und zukünftig für ein noch dichteres Netz an Kommunikationsverbindungen sorgen sollen.
Die erste Stufe des Launchers hob dabei also bereits zum zehnten Mal ab und landete einige Minuten später wieder auf einer Schiffsplattform im Atlantik. Zuvor hatte die gleiche Falcon 9 bereits Demo-1, die erste Test-Mission der Dragon-Kapsel für bemannte Raumfahrtmissionen, ins All gebracht. Hinzu kamen verschiedene andere Satelliten wie Radarsat und SXM-7. Dazu kamen bereits sechs andere Starlink-Starts.
Erst vor wenigen Tagen hatte Firmengründer Elon Musk erklärt, dass aktuell noch keine wirkliche Grenze für die Wiederverwertbarkeit erkennbar ist. Die Daten aus den Untersuchungen, die vor einem erneuten Einsatz stattfinden, gaben zumindest keine Hinweise auf Ermüdungserscheinungen in einem Umfang, der eine Verschrottung sinnvoll machen würde.
Das führt letztlich dazu, dass SpaceX seine Starts immer günstiger anbieten kann. Das Unternehmen ist dabei keineswegs die erste Organisation, die dies versucht. Auch die NASA setzte schon früh darauf, durch Wiederverwendung viel Geld zu sparen. Daraus entstand in den 1970er Jahren das Space Shuttle-Programm, das aber letztlich so teuer wurde, dass eventuelle Einsparungen nie eine Wirkung zeigten.
SpaceX: Starship-Testflug SN15 startet und landet wie vorgesehen
Die erste Stufe des Launchers hob dabei also bereits zum zehnten Mal ab und landete einige Minuten später wieder auf einer Schiffsplattform im Atlantik. Zuvor hatte die gleiche Falcon 9 bereits Demo-1, die erste Test-Mission der Dragon-Kapsel für bemannte Raumfahrtmissionen, ins All gebracht. Hinzu kamen verschiedene andere Satelliten wie Radarsat und SXM-7. Dazu kamen bereits sechs andere Starlink-Starts.
Schnell wieder raus
Dabei ist die Routine der SpaceX-Techniker inzwischen ebenfalls recht ordentlich. Die fragliche Raketenstufe war erst am 14. März zum letzten Mal gestartet und konnte nun schon wieder nach den anstehenden Wartungsarbeiten eingesetzt werden. Damit hat das Unternehmen eine wichtige Zielmarke erreicht. Zehn Flüge waren als wichtiger Wegpunkt angesetzt worden, um die enormen Investitionen in die Entwicklung von wiederverwendbaren Raketenstufen zu rechtfertigen.Erst vor wenigen Tagen hatte Firmengründer Elon Musk erklärt, dass aktuell noch keine wirkliche Grenze für die Wiederverwertbarkeit erkennbar ist. Die Daten aus den Untersuchungen, die vor einem erneuten Einsatz stattfinden, gaben zumindest keine Hinweise auf Ermüdungserscheinungen in einem Umfang, der eine Verschrottung sinnvoll machen würde.
Das führt letztlich dazu, dass SpaceX seine Starts immer günstiger anbieten kann. Das Unternehmen ist dabei keineswegs die erste Organisation, die dies versucht. Auch die NASA setzte schon früh darauf, durch Wiederverwendung viel Geld zu sparen. Daraus entstand in den 1970er Jahren das Space Shuttle-Programm, das aber letztlich so teuer wurde, dass eventuelle Einsparungen nie eine Wirkung zeigten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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