Apple: EU-Verfahren zu App Store-Praktiken steht in Startlöchern
Apple und andere IT-Konzerne müssen sich derzeit einem Ausschuss des US-Senats stellen, für den Konzern aus dem kalifornischen Cupertino könnte oder dürfte demnächst weiterer kartellrechtlicher Ärger drohen. Denn offenbar steht die EU kurz vor einem Verfahren gegen Apple.
Die EU-Kommission nimmt sich immer wieder die Größen des IT-Geschäfts vor, demnächst dürfte es Apple in Europa mit einer wettbewerbsrechtlichen Untersuchung zu tun bekommen. Diese ist nicht viel anders als jene, die in den USA die Anwälte und die Führungsriege des Konzerns beschäftigt, denn auch in der Europäischen Union geht es um die Apple-Regeln, die im App Store des kalifornischen Konzerns gelten.
Das betrifft natürlich in erster Linie die berühmt-berüchtigte Apple-Steuer, bei der der Konzern 30 Prozent Provision nicht nur für App-Verkäufe bekommt, sondern auch etwa abgeschlossene Abos. Dadurch hole sich Apple auch unfaire Vorteile, da der eigene Streaming-Dienst naturgemäß keine solchen Kosten zu tragen hat. Apple untersagt Anbietern wie Spotify auch, auf der eigenen Plattform auf externe Angebote hinzuweisen - damit man etwa erfährt, dass man ein Abo auch extern abschließen kann.
Dazu kommen die alles andere als neuen Vorwürfe, dass Apple gerne auch Ideen kopiert und konkurrierenden Entwicklern Steine in den Weg legt. Im Wesentlichen geht es eben auch darum, dass Apple in vielerlei Hinsicht mit zweierlei Maß misst. Das dementiert Apple natürlich alles.
Es sieht aber so aus, als würde man diesen Standpunkt nun vor einer (weiteren) Wettbewerbsbehörde darlegen können oder müssen - und dabei ist durchaus fraglich, ob Apple damit durchkommt.
Apple-Steuer und anderes
Wie die Financial Times berichtet, geht das angestrebte Verfahren gegen Apple auf eine Beschwerde von Spotify zurück. Der Musik-Streaming-Dienst beklagte sich vor zwei Jahren offiziell bei der EU, dass Apple sich zahlreiche unfaire Vorteile verschaffe.Das betrifft natürlich in erster Linie die berühmt-berüchtigte Apple-Steuer, bei der der Konzern 30 Prozent Provision nicht nur für App-Verkäufe bekommt, sondern auch etwa abgeschlossene Abos. Dadurch hole sich Apple auch unfaire Vorteile, da der eigene Streaming-Dienst naturgemäß keine solchen Kosten zu tragen hat. Apple untersagt Anbietern wie Spotify auch, auf der eigenen Plattform auf externe Angebote hinzuweisen - damit man etwa erfährt, dass man ein Abo auch extern abschließen kann.
Dazu kommen die alles andere als neuen Vorwürfe, dass Apple gerne auch Ideen kopiert und konkurrierenden Entwicklern Steine in den Weg legt. Im Wesentlichen geht es eben auch darum, dass Apple in vielerlei Hinsicht mit zweierlei Maß misst. Das dementiert Apple natürlich alles.
Es sieht aber so aus, als würde man diesen Standpunkt nun vor einer (weiteren) Wettbewerbsbehörde darlegen können oder müssen - und dabei ist durchaus fraglich, ob Apple damit durchkommt.
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