Peugeot: Der Chip-Mangel bringt die analoge Tachonadel zurück
Der aktuelle Chipmangel in der Automobilindustrie sorgt für provisorische Lösungen, die so manchem Verbraucher besser gefallen könnten als die Ausstattung des eigentlichen Serienmodells. Denn es kommen analoge Anzeige-Instrumente zurück.
So geschieht es beispielsweise beim Peugeot 308. Der französische Konzern Peugeot kündigte laut einem FAZ-Bericht an, das Modell vorerst wieder mit einer klassischen Tachonadel auszuliefern. Normalerweise wird dieses Modell ebenso wie die meisten anderen modernen Typen mit einem komplett digitalen Armaturenbrett ausgeliefert. Weil derzeit zu wenige der dafür benötigten Komponenten zur Verfügung stehen, greift man auf die ältere Alternative zurück.
Wie der Stellantis-Konzern, zu dem Peugeot inzwischen gehört, mitteilte, wolle man so auch mehr Bauteile für den 3008, einen SUV, bereitstellen können. Die wenigen verfügbaren Komponenten werden also im Unternehmen umgeleitet, um die Produktion der teureren und gewinnträchtigeren Modelle besser absichern zu können.
Allerdings gilt die Umstellung nur für die Fahrzeuge des Typs, die in den kommenden Wochen und Monaten vom Band laufen. Im September will der Hersteller auf eine neuere Variante des Peugeot 308 umstellen. Bis dahin wird man aber noch einige andere Probleme zu bewältigen haben. Denn bereits jetzt steht die Produktion in einigen anderen Werken still, weil die benötigten Halbleiter-Bauteile fehlen. Während hierzulande auf Kurzarbeit umgestellt wird, sind die Beschäftigten in Frankreich aufgefordert, jeweils morgens eine Telefonnummer anzurufen, um zu erfahren, ob sie zur Arbeit kommen sollen oder nicht.
Wie der Stellantis-Konzern, zu dem Peugeot inzwischen gehört, mitteilte, wolle man so auch mehr Bauteile für den 3008, einen SUV, bereitstellen können. Die wenigen verfügbaren Komponenten werden also im Unternehmen umgeleitet, um die Produktion der teureren und gewinnträchtigeren Modelle besser absichern zu können.
Es wird deutlich billiger
Die Umstellung zeigt dabei auch, dass die Ausstattung der Autos mit allerlei technischen Spielereien den Nutzer teuer zu stehen kommt. Den meisten Fahrern dürfte es letztlich relativ egal sein, ob die gefahrene Geschwindigkeit auf einem klassischen Tacho oder auf einem Display angezeigt wird. Und wer nun das Fahrzeug mit analogem Instrument verkauft bekommt, zahlt immerhin 400 Euro weniger.Allerdings gilt die Umstellung nur für die Fahrzeuge des Typs, die in den kommenden Wochen und Monaten vom Band laufen. Im September will der Hersteller auf eine neuere Variante des Peugeot 308 umstellen. Bis dahin wird man aber noch einige andere Probleme zu bewältigen haben. Denn bereits jetzt steht die Produktion in einigen anderen Werken still, weil die benötigten Halbleiter-Bauteile fehlen. Während hierzulande auf Kurzarbeit umgestellt wird, sind die Beschäftigten in Frankreich aufgefordert, jeweils morgens eine Telefonnummer anzurufen, um zu erfahren, ob sie zur Arbeit kommen sollen oder nicht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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