Folge der globalen Chipkrise:
Volkswagen stoppt teilweise die Fertigung
Die Chipkrise war vor einigen Monaten noch eher Theorie bzw. betraf sie nur einige wenige Unternehmen. Mittlerweile erfasst die Knappheit immer mehr Branchen und Firmen. Aktuell musste Volkswagen mitteilen, dass wegen fehlender Chips einige Bänder stillstehen müssen.
Es ist nicht unbedingt eine Überraschung, doch so mancher Volkswagen-Manager hatte wohl dennoch die Hoffnung, dass es sich noch abwenden lässt, nämlich dass die Produktion wegen fehlender Halbleiter stillstehen muss. Doch wie das Handelsblatt berichtet, lässt sich das aktuell nicht mehr verhindern. In Aussicht gestellt wurde das aber eben schon vor einer Woche, nun ist es tatsächlich der Fall.
Denn Volkswagen muss in seinem Werk in der Slowakei die Fertigung von SUVs unterbrechen. In Bratislava sollen zwischen Donnerstag, 29. April und Freitag, 7. Mai keine derartigen Autos hergestellt werden. Der Stopp betrifft aber nicht die gesamte Fabrik, die Kleinwagenproduktion soll wie gewohnt weiterlaufen.
Andere Hersteller behelfen sich mit einer Rückbesinnung zu alten Technologien: So wurde vergangene Woche bekannt, dass der Peugeot 308 fürs erste wieder mit einer analogen Tachonadel statt mit einem volldigitalen Armaturenbrett ausgeliefert wird.
Das ist eine Entscheidung, die so manchen Käufer sogar freuen dürfte, für die Autobauer ist das aber eine Notwendigkeit. Denn die Halbleiterhersteller Intel, TSMC und Nvidia sind der Ansicht, dass die Knappheit sogar bis 2023 andauern wird.
Denn Volkswagen muss in seinem Werk in der Slowakei die Fertigung von SUVs unterbrechen. In Bratislava sollen zwischen Donnerstag, 29. April und Freitag, 7. Mai keine derartigen Autos hergestellt werden. Der Stopp betrifft aber nicht die gesamte Fabrik, die Kleinwagenproduktion soll wie gewohnt weiterlaufen.
Ganze Autobranche betroffen
Das Werk in Bratislava ist für Volkswagen ein zentrales, denn dort werden u. a. VW Touareg und Porsche Cayenne sowie Audi Q7 und Q8 , VW Up, Seat Mii und Skoda Citigo produziert. Volkswagen ist natürlich nicht der einzige Hersteller, den die Chipkrise trifft, auch andere Unternehmen aus dem Autobereich sind betroffen. So hat auch Daimler in Aussicht gestellt, dass man demnächst mehr Mitarbeiter als bisher angenommen in die Kurzarbeit schicken muss.Andere Hersteller behelfen sich mit einer Rückbesinnung zu alten Technologien: So wurde vergangene Woche bekannt, dass der Peugeot 308 fürs erste wieder mit einer analogen Tachonadel statt mit einem volldigitalen Armaturenbrett ausgeliefert wird.
Das ist eine Entscheidung, die so manchen Käufer sogar freuen dürfte, für die Autobauer ist das aber eine Notwendigkeit. Denn die Halbleiterhersteller Intel, TSMC und Nvidia sind der Ansicht, dass die Knappheit sogar bis 2023 andauern wird.
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