Facebook will vom Datenleck betroffene Nutzer nicht selbst informieren
Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Facebook von einem massiven Datenleck betroffen war und ist. Informationen von rund 533 Millionen Nutzern wurden von Unbekannten abgegriffen. Die Betroffenen will das soziale Netzwerk indes nicht von sich aus informieren.
Das Datenleck ist für Facebook überaus peinlich und so versucht das Unternehmen von Mark Zuckerberg mit allen Mitteln, die Angelegenheit kleinzureden. Dazu zählt etwa ein gestern veröffentlichter "Ach, alles halb so schlimm"-Blogbeitrag, in dem man explizit betont, dass das kein Hack war, sondern die Nutzerdaten per "Scraping" abgegriffen worden sind.
Zudem stellte Facebook klar, dass keine Passwörter oder finanziellen Daten in die Hände der An- oder besser gesagt Abgreifer gekommen seien. Freilich: Die entwischten Daten sind trotzdem mehr als sensibel. Denn Nutzer müssen fürchten, dass ihre Namen, IDs, Standorte, biographische Informationen, Telefonnummern und teils auch E-Mail-Adressen in die Hände Unbekannter gekommen sind.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, teilte ein Unternehmens-Sprecher mit, dass man bei Facebook nicht vollständig wisse, welche Anwender man tatsächlich informieren müsste. Bei der Entscheidung, die Benutzer nicht zu benachrichtigen, sei auch berücksichtigt worden, dass die Anwender das Problem nicht von sich aus beheben könnten und dass die Daten ohnehin öffentlich zugänglich seien.
Dieses Schweigen von Facebook ist zweifellos enttäuschend und angesichts der Sensibilität der Daten fast schon fahrlässig. Immerhin kann man selbst überprüfen, ob man betroffen ist: Die renommierte Seite Have I Been Pwned erlaubt es (sicher), nach der eigenen Mail und/oder Mobilnummer zu suchen, um zu erfahren, ob man zu den Nutzern gehört, deren Daten ins Netz gelangt sind.
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Zudem stellte Facebook klar, dass keine Passwörter oder finanziellen Daten in die Hände der An- oder besser gesagt Abgreifer gekommen seien. Freilich: Die entwischten Daten sind trotzdem mehr als sensibel. Denn Nutzer müssen fürchten, dass ihre Namen, IDs, Standorte, biographische Informationen, Telefonnummern und teils auch E-Mail-Adressen in die Hände Unbekannter gekommen sind.
Facebook sieht keinen Handlungsbedarf
Wenn Facebook-Nutzer wissen wollen, ob auch sie betroffen sind, müssen sie selbst tätig werden. Denn Facebook selbst will das Datenleck möglichst nicht an die große Glocke hängen. Deshalb plant man auch nicht, Betroffene direkt darüber in Kenntnis zu setzen.Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, teilte ein Unternehmens-Sprecher mit, dass man bei Facebook nicht vollständig wisse, welche Anwender man tatsächlich informieren müsste. Bei der Entscheidung, die Benutzer nicht zu benachrichtigen, sei auch berücksichtigt worden, dass die Anwender das Problem nicht von sich aus beheben könnten und dass die Daten ohnehin öffentlich zugänglich seien.
Dieses Schweigen von Facebook ist zweifellos enttäuschend und angesichts der Sensibilität der Daten fast schon fahrlässig. Immerhin kann man selbst überprüfen, ob man betroffen ist: Die renommierte Seite Have I Been Pwned erlaubt es (sicher), nach der eigenen Mail und/oder Mobilnummer zu suchen, um zu erfahren, ob man zu den Nutzern gehört, deren Daten ins Netz gelangt sind.
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