Klage gegen HP: Betroffene wehren sich gegen unbrauchbare Drucker
Ende vergangenen Jahres machte HP Negativ-Schlagzeilen mit einem Update, das Fremdpatronen für einige HP-Drucker aussperrte. Nun gibt es Neuigkeiten zu dem Vorfall - denn in den USA wurde eine neue Sammelklage gegen HP eingereicht.
Hintergrund sind die wiederkehrenden Maßnahmen von HP gegen die Verwendung von nicht originalen Druckerpatronen. HP hatte zuletzt im November ein Firmware-Update für eine Reihe an aktuellen Druckern herausgegeben, das günstige Nachfüllsets von Drittherstellern aussperrte. Das Update war dabei als Wartungsupdate bezeichnet worden und führte bei vielen arglosen Nutzern dazu, dass sie ihren Drucker nicht mehr verwenden konnten - denn nach dem Update wurden die eingesetzten Patronen von Drittanbietern nicht mehr erkannt. Der Druckertreiber meldete stattdessen, dass die Tintenpatrone defekt oder beschädigt ist. Das ist sie dabei nicht, sie ist nur nicht original von HP. Die Geräte sind nach dem Update de facto nicht mehr nutzbar - solang nicht wieder originale Nachfüllsets gekauft und eingelegt werden.
Born zitiert die Anwälte der neuesten Klage in Kalifornien: "Die Firmware-‚Updates' von HP wirken wie Malware - sie fügen Code hinzu, löschen oder verändern den Code, vermindern die Fähigkeiten der HP-Drucker und machen die Tintenpatronen der Wettbewerber inkompatibel mit HP-Druckern." Ein großes Problem sei zudem, dass HP bei den Updates nicht im Vorfeld erläuterte, welche Wirkung sie auf Fremdpatronen haben. Nun geht es um Schadensersatz und um ein Verbot solcher Eingriffe in bereits verkaufte Ware. Informationen zum Stand der Klage gibt es derzeit nicht.
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"Unbrauchbarmachung" von Druckern im großen Stil
Nun gibt es einen Nachtrag zu dem Firmware-Update - in den USA läuft eine neue Sammelklage. Mehrere Betroffene gehen jetzt juristisch gegen HP wegen der "Unbrauchbarmachung" ihrer Drucker vor. Das berichtet Günter Born in seinem Blog. Demnach sind solche Sammelklagen gegen HP gar nicht selten - da wundert man sich umso mehr, dass der Konzern immer wieder durch Updates so massiv in die Funktionsfähigkeit seiner verkauften Drucker eingreift und damit durchkommt.Born zitiert die Anwälte der neuesten Klage in Kalifornien: "Die Firmware-‚Updates' von HP wirken wie Malware - sie fügen Code hinzu, löschen oder verändern den Code, vermindern die Fähigkeiten der HP-Drucker und machen die Tintenpatronen der Wettbewerber inkompatibel mit HP-Druckern." Ein großes Problem sei zudem, dass HP bei den Updates nicht im Vorfeld erläuterte, welche Wirkung sie auf Fremdpatronen haben. Nun geht es um Schadensersatz und um ein Verbot solcher Eingriffe in bereits verkaufte Ware. Informationen zum Stand der Klage gibt es derzeit nicht.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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