HP-CEO erläutert Maßnahmen gegen Fremdpatronen - und deren Erfolg
Der Markt der Tintenstrahl- und Laser-Drucker dürfte sich in den kommenden Jahren noch viel deutlicher ändern als das bisher der Fall war. Für den Konzern HP heißt das wohl vor allem, sich der "unprofitablen Kunden", die keine Original-Patronen nutzen wollen, zu entledigen.
Das geht aus einem interessanten Bericht hervor, den The Register veröffentlicht hat (via Günter Born). The Register nimmt sich in dem Bericht das neue Konzept HP+ vor und veröffentlicht dazu einige Zitate des HP-CEOs Enrique Lores, die zeigen, wohin sich HP mit der Druckersparte bewegen will.
Problematisch ist aber, dass HP auch weiterhin - denn die Updates zum Ausschluss der Drittanbietertinte sind keine neue Erfindung - darauf setzt, bereits ohne Abo verkaufte Hardware unbrauchbar für Fremdpartonen zu machen. Der HP-CEO erläuterte das am Rande der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse vor Kurzem so: "Wir entwickeln unsere Geschäftsmodelle im Druckbereich mit unserem Streben nach Dienstleistungen und einer Neugewichtung der Rentabilität zwischen Hardware und Angebot weiter."
Er fügte hinzu: "Wir machen Fortschritte bei der Neugewichtung des Geschäftsmodells zwischen Hardware und Lieferungen. Wir steigern den Gewinn im Voraus mit einem Stückzuwachs von 69 Prozent bei SES oder Big Inc. Durch selektive Preiserhöhungen, neue Produktinnovationen und niedrigere Rabatte haben wir die AIU für Verbraucher-Hardware von Jahr zu Jahr verbessert." Siehe auch:
Software-Blockaden eingerichtet
Erst vor Kurzem hatten wir darüber berichtet, dass nach einem Software-Update zahlreiche HP-Drucker bei ihren Nutzern streiken, da sie keine neuen Original-Patronen in ihren Tintenstrahl- oder Laser-Drucker eingesetzt hatten. Doch diese Suche nach dem "schwarzen Gold" wird immer stärker diskutiert, ähnlich wie das beim Recht auf Reparatur in das Bewusstsein einer breiteren Masse gelangt war. Die Betroffenen ärgern sich nicht mehr nur, sondern fordern gesetzliche Regelungen gegen die Vorgaben der Geräte-Hersteller.Zwei grundverschiedene Systeme
Bei HP ist die Lösung dabei ganz einfach, wie The Register berichtet. Der Konzern hatte evaluiert, wie der Preis für die Druckerhardware für Kunden ansteigen muss, die keine Verbrauchsmaterialien der Marke HP verwenden wollen. Entsprechend wurden zwei Systeme entwickelt, mit neuer Hard- und Software, die die Verwendung von Nicht-HP-Tinte oder Toner ausschloss. Das ist auch nicht weiter tragisch, wenn man sich vor dem Kauf klar darüber ist, dass man sich zum Beispiel mit einem Abo an den Hersteller bindet.Problematisch ist aber, dass HP auch weiterhin - denn die Updates zum Ausschluss der Drittanbietertinte sind keine neue Erfindung - darauf setzt, bereits ohne Abo verkaufte Hardware unbrauchbar für Fremdpartonen zu machen. Der HP-CEO erläuterte das am Rande der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse vor Kurzem so: "Wir entwickeln unsere Geschäftsmodelle im Druckbereich mit unserem Streben nach Dienstleistungen und einer Neugewichtung der Rentabilität zwischen Hardware und Angebot weiter."
Er fügte hinzu: "Wir machen Fortschritte bei der Neugewichtung des Geschäftsmodells zwischen Hardware und Lieferungen. Wir steigern den Gewinn im Voraus mit einem Stückzuwachs von 69 Prozent bei SES oder Big Inc. Durch selektive Preiserhöhungen, neue Produktinnovationen und niedrigere Rabatte haben wir die AIU für Verbraucher-Hardware von Jahr zu Jahr verbessert." Siehe auch:
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