Rettung für Huawei: Samsung will trotz Embargo 5nm-Chips fertigen
Für den chinesischen Telekommunikations-Ausrüster Huawei scheint sich zumindest ein gravierendes Problem infolge des US-Embargos nun zu lösen: Man bekommt wohl Zugang zu den High-End-Halbleiterfabriken des südkoreanischen Konzerns Samsung.
Wer heute Chips auf dem neuesten Stand der Miniaturisierung benötigt, kommt an den großen Auftragsherstellern nicht vorbei. Schaltkreise mit Strukturweiten von 5 Nanometern können aktuell nur Samsung und TSMC herstellen. Denn die Kosten für die Entwicklung und den Aufbau der neuesten Prozesstechniken sind enorm hoch und können von anderen Unternehmen nicht in gleichem Maße aufgebracht werden.
Huawei stand daher unter anderem hinsichtlich der Produktion seines Kirin 9000L-SoC auf dem Trockenen. Bisher ließ man die Chips für die jeweils aktuellsten Smartphones bei TSMC produzieren, der taiwanische Konzern nahm weitere Aufträge aber aufgrund der US-Sanktionen nicht an. Denn dies hätte dazu führen können, dass das Unternehmen für Aufträge von US-Unternehmen gesperrt wird - was den Verlust diverser wichtiger Kunden bedeutet hätte.
Über die Hintergründe sind allerdings noch keine Details bekannt geworden. So ist fraglich, ob Samsung sich eine Genehmigung bei den zuständigen US-Behörden eingeholt hat, um gefahrlos für Huawei tätig werden zu können. Denn es ist kaum anzunehmen, dass die Südkoreaner es riskieren wollen, direkt mit der neuen US-Regierung auf einen Konfrontationskurs zu gehen. Grundsätzlich hätte ein Weltkonzern wie Samsung sicherlich die Macht, Washington auch mal die Stirn zu bieten - doch gibt es sicherlich keinen Grund, warum man dies ausgerechnet zu Gunsten eines großen Konkurrenten auf dem Smartphone-Markt tun sollte.
Huawei stand daher unter anderem hinsichtlich der Produktion seines Kirin 9000L-SoC auf dem Trockenen. Bisher ließ man die Chips für die jeweils aktuellsten Smartphones bei TSMC produzieren, der taiwanische Konzern nahm weitere Aufträge aber aufgrund der US-Sanktionen nicht an. Denn dies hätte dazu führen können, dass das Unternehmen für Aufträge von US-Unternehmen gesperrt wird - was den Verlust diverser wichtiger Kunden bedeutet hätte.
Genehmigung wahrscheinlich
Nun kamen aber Berichte auf, nach denen Samsungs Foundry-Geschäft die Produktion der neuen Kirin-Chips übernehmen wird. Damit könnte Huawei seine besseren Mittelklasse-Smartphones und -Tablets wieder in größerer Menge produzieren und müsste nicht weiter befürchten, durch das Embargo massiv Marktanteile zu verlieren.Über die Hintergründe sind allerdings noch keine Details bekannt geworden. So ist fraglich, ob Samsung sich eine Genehmigung bei den zuständigen US-Behörden eingeholt hat, um gefahrlos für Huawei tätig werden zu können. Denn es ist kaum anzunehmen, dass die Südkoreaner es riskieren wollen, direkt mit der neuen US-Regierung auf einen Konfrontationskurs zu gehen. Grundsätzlich hätte ein Weltkonzern wie Samsung sicherlich die Macht, Washington auch mal die Stirn zu bieten - doch gibt es sicherlich keinen Grund, warum man dies ausgerechnet zu Gunsten eines großen Konkurrenten auf dem Smartphone-Markt tun sollte.
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