Mobilfunk-Anlagen: Huawei ist trotz allem unangefochten die Nummer 1
Trotz des gewaltigen Gegenwindes kommt man im Mobilfunk an Huawei weiterhin nicht vorbei. Das chinesische Unternehmen konnte seinen Marktanteil im Infrastruktur-Sektor im vergangenen Jahr sogar noch weiter ausbauen, wie der Marktforscher Dell'Oro zeigt.
Huawei ist auf dem Weltmarkt mit deutlichem Abstand der führende Anbieter von Mobilfunk-Equipment. Das Unternehmen konnte seinen Marktanteil trotz der massiven Widerstände in einigen Regionen und das Embargo durch die USA um 3 Prozentpunkte verbessern. Für 2020 kommt man so am Ende auf einen weltweiten Umsatzanteil von 31 Prozent.
Auf den beiden Plätzen dahinter ordnen sich die skandinavischen Konzerne Nokia und Ericsson ein, die aber zusammen nicht einmal mehr an Huawei herankommen. Beide werden von den Marktforschern auf 15 Prozent taxiert. Dabei befindet sich Ericsson immerhin im Aufwind, während Nokia seit Jahren immer weiter abstürzt. Glaubt man inoffiziellen Angaben von Mitarbeitern der Netzbetreiber, liegt das vor allem daran, dass die Finnen zuletzt Probleme hatten, qualitativ mitzuhalten.
Dies zeigt letztlich, wie schwer es ist, den zügigen Ausbau von Mobilfunknetzen überhaupt ohne die chinesischen Hersteller hinzubekommen. Auch in Europa gibt es demgegenüber teils eine ablehnende Haltung, die mit Sicherheitsbedenken begründet wird. Allerdings liegen bisher noch immer keine Beweise darüber vor, dass in der Huawei-Technik Backdoors zu Spionagezwecken hinterlegt sind. Anders sieht das hingegen bei entsprechender Technik aus den USA aus, wo spätestens seit den Snowden-Leaks klar ist, dass die Geheimdienste kaum ein System für die Core-Infrastrukturen von Telekommunikationsnetzen ohne Hintertür in den Export gehen lassen.
Auf den beiden Plätzen dahinter ordnen sich die skandinavischen Konzerne Nokia und Ericsson ein, die aber zusammen nicht einmal mehr an Huawei herankommen. Beide werden von den Marktforschern auf 15 Prozent taxiert. Dabei befindet sich Ericsson immerhin im Aufwind, während Nokia seit Jahren immer weiter abstürzt. Glaubt man inoffiziellen Angaben von Mitarbeitern der Netzbetreiber, liegt das vor allem daran, dass die Finnen zuletzt Probleme hatten, qualitativ mitzuhalten.
Kaum Alternativen
Auf einen zweistelligen Wert beim Marktanteil kommt sonst noch der ebenfalls in China ansässige Anbieter ZTE. Cisco, Ciena und Samsung sichern sich mit zumindest einstelligen Umsatzanteilen noch eine namentliche Nennung in der Liste, verbessern konnten die Unternehmen ihre Stellung auf dem Weltmarkt dabei allerdings nicht.Dies zeigt letztlich, wie schwer es ist, den zügigen Ausbau von Mobilfunknetzen überhaupt ohne die chinesischen Hersteller hinzubekommen. Auch in Europa gibt es demgegenüber teils eine ablehnende Haltung, die mit Sicherheitsbedenken begründet wird. Allerdings liegen bisher noch immer keine Beweise darüber vor, dass in der Huawei-Technik Backdoors zu Spionagezwecken hinterlegt sind. Anders sieht das hingegen bei entsprechender Technik aus den USA aus, wo spätestens seit den Snowden-Leaks klar ist, dass die Geheimdienste kaum ein System für die Core-Infrastrukturen von Telekommunikationsnetzen ohne Hintertür in den Export gehen lassen.
Siehe auch:
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