LG mischt TV-Markt auf: webOS bald auch bei Sony, Philips und Co.?
Abseits von Google Android TV setzen die großen Fernseher-Hersteller softwareseitig auf Eigenproduktionen. LG geht ab sofort einen anderen Weg und gibt das hauseigene webOS Betriebssystem für Drittanbieter frei. Doch die Suche nach Partnern dürfte keine leichte sein.
Bevor LG webOS zu einer der bekanntesten Plattformen für Smart-TVs umgewandelt hat, ging die Software durch viele Hände. Palm, Hewlett-Packard (HP) und Qualcomm gehören hier zu den bekanntesten Namen der Rechteinhaber. Seit 2014 bietet der südkoreanische Hersteller das Betriebssystem exklusiv für seine Fernseher, smarten Kühlschränke und Projektoren an. Nun will man die einstige Open-Source-Software wieder für Partner freigeben und die Vorteile vor allem im TV-Bereich mit Drittanbietern teilen.
"LG erweitert seine Expertise über die TV-Herstellung hinaus auf die Entwicklung der webOS TV-Softwareplattform und die Adaption dieser durch andere TV-Marken. Dies hat das Potenzial, das TV-Geschäft sowohl für Technologie- als auch für Content-Anbieter neu zu gestalten und gleichzeitig die Präsenz und den Bekanntheitsgrad von LG im globalen Home-Entertainment-Markt deutlich zu steigern.", so der Hersteller in seiner jüngsten Pressemitteilung.
Auf YouTube ansehen
Erst im Januar hatte LG das Update auf webOS 6.0 angekündigt, das mit einem frischen Design, einer NFC-fähigen Fernbedienung zur Übertragung von Smartphone-Inhalten auf den Fernseher und einer verbesserten Integration von Sprachassistenten, Streaming-Diensten und Co. aufwarten soll. Bisher scheint die neue Firmware jedoch dem eigenen OLED- und 4K-Lineup 2021 vorbehalten zu sein.
Siehe auch:
"LG erweitert seine Expertise über die TV-Herstellung hinaus auf die Entwicklung der webOS TV-Softwareplattform und die Adaption dieser durch andere TV-Marken. Dies hat das Potenzial, das TV-Geschäft sowohl für Technologie- als auch für Content-Anbieter neu zu gestalten und gleichzeitig die Präsenz und den Bekanntheitsgrad von LG im globalen Home-Entertainment-Markt deutlich zu steigern.", so der Hersteller in seiner jüngsten Pressemitteilung.
Auf YouTube ansehenEtablierte Marken dürften schwer zu überzeugen sein
Vorerst kann man jedoch nicht davon ausgehen, dass bekannte Unternehmen wie Samsung, Sony, Philips und Co. auf den Zug des LG webOS aufspringen werden. Eigenentwicklungen, Android TV und sogar optimierte Fire TV Experiences von Amazon haben sich in diesem Bereich zu fest etabliert. Bisher zählt LG zudem nur die in Deutschland unbekannten Hersteller RCA, Ayonz und Konka zu seinen Partnern, welche nicht nur Zugriff auf die webOS-Oberfläche, sondern auch auf sämtliche Apps und Content-Kanäle erhalten. Sogar die "Magic Motion"-Steuerung für Fernbedienungen wird Drittanbietern freigegeben.Erst im Januar hatte LG das Update auf webOS 6.0 angekündigt, das mit einem frischen Design, einer NFC-fähigen Fernbedienung zur Übertragung von Smartphone-Inhalten auf den Fernseher und einer verbesserten Integration von Sprachassistenten, Streaming-Diensten und Co. aufwarten soll. Bisher scheint die neue Firmware jedoch dem eigenen OLED- und 4K-Lineup 2021 vorbehalten zu sein.
Siehe auch:
- LG OLED & QNED-TV 2021: Preise und Verfügbarkeit für Deutschland
- Neo QLED 2021: Samsungs erster Mini-LED-TV im Test "überragend"
- LG OLED-TVs 2021: Neues Fernseher-Lineup offiziell vorgestellt
- Neo QLED 2021: Samsung nennt Preise für erste Mini-LED-Fernseher
- Sony-TVs im neuen Jahr: Hellere OLED-Panels, riesiges 8K & Google TV
- Philips-TVs 2021: Neue OLED- und Mini-LED-Fernseher vorgestellt
Thema:
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen