Nvidia bremst Mining mit GeForce RTX 3060 aus, bringt dedizierte CMPs
Nvidia beginnt ab sofort, den Einsatz von Grafikkarten aus seiner Produktion, die eigentlich für Gaming-PCs gedacht sind, zu Crypro-Mining-Zwecken zu begrenzen. Das Unternehmen stellte außerdem dedizierte "Crypto-Mining-Prozessoren" vor.
Wie Nvidia heute bekannt gab, bringt man ab sofort eine Serie von sogenannten Cryptocurrency Mining Processors (CMPs) auf den Markt. Diese Steckkarten für PCIe-Slots sind zwar mit Grafikrpozessoren des Herstellers ausgestattet, verfügbar aber nicht über Anschlüsse für externe Displays, haben also weder einen HDMI-, noch einen DisplayPort verbaut.
Die sogeannten CMPs erscheinen zunächst in vier Varianten und sollen mit Leistungsaufnahmen zwischen 125 und 320 Watt eine Ethereum Hash Rate (EHR) von 26 bis 86 MH/s erzielen. Die Nvidia 30HX, 40HX, 50HX und 90HX haben jeweils sechs, acht und zehn Gigabyte Speicher und erscheinen im ersten bzw. im Fall der beiden letztgenannten Varianten im zweiten Quartal des Jahres. Preise hat Nvidia bisher noch nicht genannt.
Bei diesem äußerst fragwürdigen Schritt gibt es vor allem ein Problem: dass man nur per Software gegen die Mining-Nutzung vorgeht. Damit bleibt die Tür für die Verwendung modifizierter Treiber offen, wobei vor allem private Nutzer, die ihre teuer gekauften Grafikkarten nicht nur zum Zocken sondern eben auch zum Mining verwenden wollen, benachteiligt werden.
Für professionelle Crypto-Mining-Unternehmungen dürfte es aufgrund ihrer reichlich vorhandenen finanziellen Mittel unterdessen nicht unbedingt ein Problem sein, selbst angepasste Treiber entwickeln zu lassen. Andererseits versucht man die Mining-Unternehmer auch damit zu locken, dass die dedizierten CMPs mit "verbesserter Luftführung" in größeren Stückzahlen auf weniger Raum verbaut werden können. Außerdem liegt die Spitzenspannung und maximale Taktung niedriger, wodurch die Effizienz beim Crypto-Mining höher sein soll.
Die sogeannten CMPs erscheinen zunächst in vier Varianten und sollen mit Leistungsaufnahmen zwischen 125 und 320 Watt eine Ethereum Hash Rate (EHR) von 26 bis 86 MH/s erzielen. Die Nvidia 30HX, 40HX, 50HX und 90HX haben jeweils sechs, acht und zehn Gigabyte Speicher und erscheinen im ersten bzw. im Fall der beiden letztgenannten Varianten im zweiten Quartal des Jahres. Preise hat Nvidia bisher noch nicht genannt.
Treiber-Limits sollen Mining mit GeForce RTX 3060 ausbremsen
Gleichzeitig ergreift Nvidia eine höchst ungewöhnliche Maßnahme, um die Verwendung seiner Consumer-Grafikkarten für Mining-Zwecke zu unterbinden. Das Unternehmen beschränkt die Mining-Leistung beginnend mit der neuen Nvidia GeForce RTX 3060, um sie weniger attraktiv für Crypto-Mining zu machen. Dies erfolgt jedoch ausschließlich durch die offiziellen Treiber, welche die Performance, also die Hash-Rate bzw. die Effizienz beim Mining von Kryptowährungen um rund 50 Prozent drücken.Bei diesem äußerst fragwürdigen Schritt gibt es vor allem ein Problem: dass man nur per Software gegen die Mining-Nutzung vorgeht. Damit bleibt die Tür für die Verwendung modifizierter Treiber offen, wobei vor allem private Nutzer, die ihre teuer gekauften Grafikkarten nicht nur zum Zocken sondern eben auch zum Mining verwenden wollen, benachteiligt werden.
Für professionelle Crypto-Mining-Unternehmungen dürfte es aufgrund ihrer reichlich vorhandenen finanziellen Mittel unterdessen nicht unbedingt ein Problem sein, selbst angepasste Treiber entwickeln zu lassen. Andererseits versucht man die Mining-Unternehmer auch damit zu locken, dass die dedizierten CMPs mit "verbesserter Luftführung" in größeren Stückzahlen auf weniger Raum verbaut werden können. Außerdem liegt die Spitzenspannung und maximale Taktung niedriger, wodurch die Effizienz beim Crypto-Mining höher sein soll.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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