Trotz Pleiten: Amazon hält an der Entwicklung eigener Spiele fest

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In einer E-Mail an die Mitarbeiter der Amazon Game Studios äußerte sich der zukünftige CEO des Online-Riesen, Andy Jassy, über die Zukunft der eigenen Spieleentwicklungen. Trotz der Pleiten und Pannen rund um die Titel Crucible und New World will er an der Abteilung festhalten. Nachdem sich Google erst in dieser Woche von der Entwicklung eigener Stadia-Spiele verabschiedet hat, entflammt erneut die Diskussion über den bisher erfolglosen "Newcomer" Amazon auf. Die Game Studios des Versandhändlers können unter der Leitung von Mike Frazzini bisher keine nennenswerte Launches abseits von diversen Mobile-Games aus den Jahren 2010 bis 2015 vorweisen. Erst im Herbst 2020 wurde die erste Eigenproduktion, der Free-to-Play-Shooter Crucible, offiziell eingestellt, nachdem die Entwickler die Anforderungen der Spieler nicht ansatzweise erfüllen konnten.


Pleiten, Pech und Pannen, doch der neue Amazon-Chef ist überzeugt

Rückendeckung erhält die Abteilung jetzt vom zukünftigen CEO Andy Jassy, der ab dem dritten Quartal 2021 die Position des bekannten Amazon-Gründers Jeff Bezos einnehmen wird. Aus einer E-Mail an die Mitarbeiter der Amazon Game Studios (AGS), die den Kollegen von Bloomberg vorliegt, geht hervor: "Obwohl wir mit den AGS noch nicht durchgängig erfolgreich waren, glaube ich, dass wir es werden, wenn wir dranbleiben. Auf Anhieb er­folg­reich zu sein ist natürlich weniger stressig, aber wenn es länger dauert ist es oft umso schö­ner. Ich glaube, dass dieses Team es schaffen wird, wenn wir uns auf das konzentrieren was am wichtigsten ist."

Amazons New WorldAmazons New WorldAmazons New WorldAmazons New World

Motivationsschreiben von Jassy und Frazzini erreichten die Entwickler nur wenige Tage nach­dem Bloomberg über mögliche Probleme (evtl. Paywall) innerhalb des Unternehmens be­rich­tete. Ehemalige Entwicklerinnen unterstellen den Managern eine "Bro Culture" eingeführt zu haben und weiterhin zu dulden. So schreiben die Reporter Jason Schreier und Priya Anand unter anderem: "Vier Spieleentwicklerinnen sagen, dass sie ihre schlimmsten Erfahrungen mit Sexismus in der Branche bei Amazon gemacht haben. Sie erzählten, dass sie von männ­li­chen Führungskräften ignoriert und unterminiert wurden und sagen, dass sie schließ­lich aus dem Unternehmen vertrieben wurden."

Aktuell arbeiten die Amazon Game Studios an New World, einem Online-Rollenspiel, das nach diversen Verzögerungen im Frühjahr 2021 erscheinen soll. Der Release des MMORPG wird auf den Produktseiten des Online-Shops für den 25. Mai vorausgesagt. Ob der Termin ein­ge­hal­ten werden kann ist fraglich, da sich der Titel noch immer in einer geschlossenen Alpha-Phase befindet. Ebenso bleibt offen, ob es sich gegen Platzhirsche wie World of Warcraft, The Elder Scrolls Online, Guild Wars 2 oder Final Fantasy XIV Online durchsetzen kann.

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