DAB+: Ausbau im MDR-Gebiet wegen Rundfunkbeitrags gestoppt
Die geringeren Einnahmen aufgrund der erst einmal nicht erfolgten Erhöhung der Rundfunkbeiträge hat Folgen. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird jetzt erst einmal den weiteren Ausbau seiner Infrastruktur für das Digitalradio DAB+ einstellen.
Die zusätzlichen Einnahmen waren im Budget der Sendeanstalt wohl schon fest eingeplant. Da sie nun erst einmal nicht kommen, musste man einen Punkt finden, an dem Einsparungen am einfachsten umzusetzen waren. Die Entscheidung fiel nun auf den DAB+-Ausbau, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht, die sich auf MDR-Intendantin Karola Wille beruft.
Diese Sparmaßnahme dürfte den geringsten Einfluss auf die Tätigkeit der Sendeanstalt haben. Denn die grundlegende Infrastruktur für DAB+ ist im Sendegebiet des MDR bereits recht gut ausgebaut. Betroffen sind jetzt in erster Linie Projekte, bei denen es um einen verbesserten Empfang in Gebäuden geht, wofür einige zusätzliche Sendeanlagen in speziellen Lagen aufgestellt werden sollten.
Die erste Erhöhung der Rundfunkbeiträge seit vielen Jahren war von den dafür zuständigen Gremien vorgeschlagen worden. Anschließend muss es aber eine entsprechende Anpassung der Vertragswerke zwischen den Bundesländern geben. Nachdem alle Länder zustimmten, verweigerte sich jedoch Sachsen-Anhalt und brachte das ganze Vorhaben nun zum Scheitern. In der Folge werden sich nun die Gerichte mit der Angelegenheit auseinandersetzen müssen. Wann es hier zu einer Entscheidung kommt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Gunsten einer Erhöhung ausfällt, ist noch unklar.
Diese Sparmaßnahme dürfte den geringsten Einfluss auf die Tätigkeit der Sendeanstalt haben. Denn die grundlegende Infrastruktur für DAB+ ist im Sendegebiet des MDR bereits recht gut ausgebaut. Betroffen sind jetzt in erster Linie Projekte, bei denen es um einen verbesserten Empfang in Gebäuden geht, wofür einige zusätzliche Sendeanlagen in speziellen Lagen aufgestellt werden sollten.
Andere sind vorsichtiger
Anderswo ist bisher allerdings nichts davon zu hören, dass Projekte zusammengestrichen werden. Gut möglich, dass man in anderen ARD-Anstalten vorsichtiger war und mit dem Verplanen der zusätzlichen Einnahmen erst einmal abwarten wollte, bis diese auch endgültig beschlossen sind.Die erste Erhöhung der Rundfunkbeiträge seit vielen Jahren war von den dafür zuständigen Gremien vorgeschlagen worden. Anschließend muss es aber eine entsprechende Anpassung der Vertragswerke zwischen den Bundesländern geben. Nachdem alle Länder zustimmten, verweigerte sich jedoch Sachsen-Anhalt und brachte das ganze Vorhaben nun zum Scheitern. In der Folge werden sich nun die Gerichte mit der Angelegenheit auseinandersetzen müssen. Wann es hier zu einer Entscheidung kommt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Gunsten einer Erhöhung ausfällt, ist noch unklar.
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Christian Kahle
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