MicroLED statt OLED: Vorstellung neuer Samsung-TVs steht kurz bevor

Der südkoreanische Hersteller Samsung lädt am 6. Januar 2021 zu einem virtuellen TV-Event, um seine Visionen für die "Zukunft des Displays" vor­zustellen. Hierbei wird das neue 2021-Lineup für Fernseher mit Micro- und Mini-LED-Technologie sowie QLEDs erwartet.
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Samsung
Derzeit versendet Samsung Einladungen zu einem sogenannten "The First Look 2021"-Event, welches im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES) stattfindet und sich aller Voraussicht nach der nächsten Smart-TV-Generation des Unternehmens widmet. Die Kol­le­gen von SamMobile gehen davon aus, dass sich Samsung im nächsten Jahr, neben dem Ausbau des QLED-Portfolios, vor allem auf Modelle mit Micro-LEDs und Mini-LEDs kon­zen­trie­ren wird. Im gleichen Atemzug könnte der Hersteller neue Laptops und Tablets präsentieren. Samsung 110 Zoll MicroLED-FernseherFlach und riesig: Der 110-Zoll-Fernseher von Samsung auf MicroLED-Basis

Kunden müssen für neue Technologien tief in die Tasche greifen

Erst vor wenigen Wochen wurde Samsungs erster, nahezu rahmenloser Micro-LED-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 110 Zoll vorgestellt, der auch an Privatkunden ausgeliefert wird. Der Preis des modernen 4K-TVs: Satte 89.000 Euro. Für Otto Normalverbraucher dürf­ten also weiterhin die stetig im Preis sinkenden QLED-Fernseher und das voraussichtlich erschwinglichere Premium-Segment der Mini-LED-Modelle in Frage kommen. Mit den neuen Technologien will sich Samsung von den derzeit beliebten OLED-TVs von LG, Philips, Sony und Co. absetzen und eine nahezu gleichwertige Erfahrung bieten.

Die kleinen, selbstleuchtenden Mini- und Micro-LEDs können im Vergleich zu herkömmlichen LEDs in großer Stückzahl verbaut werden und dabei eine besonders hohe Helligkeit, eine ge­rin­ge Latenz und ein OLED-ähnliches Kon­trast­ver­hält­nis bieten. Positiver Effekt: Probleme aktueller OLED-Fernseher, wie das Einbrennen von Inhalten (Burn-In), sollen durch die neuen Technologien vermieden werden. Allerdings dürfte das Produktionsvolumen innerhalb des ersten Jahres vergleichsweise gering sein, wes­halb frühentschlossene Kunden für diese tie­fer in den Geldbeutel greifen müssen.

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