Bundesnetzagentur: Beschwerden über Paket-Dienste steigen rasant
Bei allem, was selbst in schwierigen Zeiten überraschend gut funktioniert, dürfte es trotzdem kaum Verbraucher geben, die nie schlechte Erfahrungen mit Paketlieferungen gemacht haben. Das spiegelt sich in den Statistiken der Bundesnetzagentur wider.
Der zahlenmäßige Anstieg der Beschwerden, die bei der Behörde eingingen, ist aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Insgesamt wurde die Bundesnetzagentur nach eigenen Angaben 17.167 Mal von Menschen kontaktiert, die negative Erfahrungen mit einem Postzusteller gemacht haben, das sind 4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In den Vorjahren gab es deutlich stärkere Steigerungen, was teils aber auch daran liegen dürfte, dass da viele Verbraucher überhaupt erst von der Möglichkeit zu einer Beschwerde erfuhren.
Allerdings stieg die Zahl der Fälle, in denen einzelne Einsender sich gleich über mehrere Probleme beklagten. Nimmt man die reinen Fallzahlen, kletterte die Menge um fast ein Drittel auf 30.709. Durchschnittlich betrafen jede Einsendung so letztlich 1,7 Beschwerdefälle, im vohergehenden Jahr waren es nur 1,1.
Den größten Anteil hat dabei die Post-Tochter DHL. Dass diese vorn liegt, ist erst einmal wenig verwunderlich - immerhin ist sie ja auch der klare Marktführer. Allerdings war der Anteil an den Beschwerden wesentlich höher als der Marktanteil - was man bei der DHL vor allem darauf zurückführt, dass das man wesentlich stärker im Privatkunden-Bereich aktiv ist als viele Konkurrenten - und Firmenkunden beschweren sich eher selten bei der Bundesnetzagentur, wenn mal etwas nicht klappt.
Allerdings stieg die Zahl der Fälle, in denen einzelne Einsender sich gleich über mehrere Probleme beklagten. Nimmt man die reinen Fallzahlen, kletterte die Menge um fast ein Drittel auf 30.709. Durchschnittlich betrafen jede Einsendung so letztlich 1,7 Beschwerdefälle, im vohergehenden Jahr waren es nur 1,1.
DHL ist führend
Auslöser dessen sind vor allem die Paketdienste, die in diesem Jahr ohnehin besonders im Fokus standen. Denn aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie nahm die Zahl der Bestellungen im Versandhandel deutlich zu. Die Personalentwicklung bei den Unternehmen hielt damit kaum mit und so stieg der Druck auf die einzelnen Lieferanten. Die Folge dessen ist nun, dass die Zahl der Beschwerden aufgrund von Problemen mit Paketlieferungen von 7149 im Vorjahr auf nun 15.259 stieg.Den größten Anteil hat dabei die Post-Tochter DHL. Dass diese vorn liegt, ist erst einmal wenig verwunderlich - immerhin ist sie ja auch der klare Marktführer. Allerdings war der Anteil an den Beschwerden wesentlich höher als der Marktanteil - was man bei der DHL vor allem darauf zurückführt, dass das man wesentlich stärker im Privatkunden-Bereich aktiv ist als viele Konkurrenten - und Firmenkunden beschweren sich eher selten bei der Bundesnetzagentur, wenn mal etwas nicht klappt.
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