Mysteriöse "Wartung":
Lizenzhändler Lizengo ist seit Tagen offline
Der Lizenzhändler Lizengo ist vor rund einem Jahr ins Visier von Microsoft geraten bzw. hat der US-Konzern hierbei seine Gangart verschärft. Dennoch konnte man sich noch über Wasser halten. Doch seit einigen Tagen ist die Lizengo-Webseite nicht erreichbar bzw. in Dauerwartung.
Lizengo wurde im vergangenen Herbst von Microsoft verklagt, im Wesentlichen werfen die Redmonder dem Kölner Lizenzhändler vor, Office- und Windows-Keys angeboten zu haben, die nicht ansatzweise für diesen Zweck geeignet sind. Denn obwohl es immer wieder Entscheidungen gibt, die den Weiterverkauf "gebrauchter" Software-Lizenzen erlauben, fallen diverse Arten von Schlüsseln nicht darunter, allen voran Volumenlizenzen.
Im August dieses Jahres kam es dann auch zu einer Durchsuchung der Geschäftsräume durch die Kriminalpolizei. Im Fokus stand dabei vor allem der Geschäftsführer von Lizengo, Tobias M. Zielke. Hintergrund war eine Strafanzeige von Microsoft, der Redmonder Konzern wirft Lizengo im Wesentlichen Betrug vor.
Denn wer derzeit versucht, die Seite zu besuchen, der findet seit dem vergangenen Wochenende einen Hinweis zu einer Serverwartung. Man teilt Kunden mit, dass es das Ziel von Lizengo sei, eine "bestmögliche Absicherung gegen Datenmissbrauch und Cyberangriffe" zu bieten.
Weiter heißt es, dass Covid-19 weltweit zu einem "erhöhten Angriffsvolumen" durch Hacker geführt habe: "Auch wenn unsere Systeme bisher von einem solchen Zugriff verschont blieben, wollen wir Ihre Daten bei uns noch sicherer machen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine größere interne Systemumstellung vorzuziehen."
Kunden wird geraten, zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukommen. Doch mittlerweile dauert diese "Wartung" bereits mehrere Tage und es gibt bereits zahlreiche Spekulationen dazu. Auffällig ist das aber dennoch - was der Grund für die ungewöhnlich lange Downtime ist, wird sich noch zeigen müssen.
Mehr zum Thema Lizengo:
Im August dieses Jahres kam es dann auch zu einer Durchsuchung der Geschäftsräume durch die Kriminalpolizei. Im Fokus stand dabei vor allem der Geschäftsführer von Lizengo, Tobias M. Zielke. Hintergrund war eine Strafanzeige von Microsoft, der Redmonder Konzern wirft Lizengo im Wesentlichen Betrug vor.
"Wartung" seit nunmehr Tagen
Danach wurde es wieder still um den Fall, das Geschäft von Lizengo lief vor allem online weiter. Doch nun berichtet Born City, dass die Webseite von Lizengo seit dem 31. Oktober 2020 nicht mehr erreichbar ist. Oder besser gesagt: in Dauerwartung ist.Denn wer derzeit versucht, die Seite zu besuchen, der findet seit dem vergangenen Wochenende einen Hinweis zu einer Serverwartung. Man teilt Kunden mit, dass es das Ziel von Lizengo sei, eine "bestmögliche Absicherung gegen Datenmissbrauch und Cyberangriffe" zu bieten.
Weiter heißt es, dass Covid-19 weltweit zu einem "erhöhten Angriffsvolumen" durch Hacker geführt habe: "Auch wenn unsere Systeme bisher von einem solchen Zugriff verschont blieben, wollen wir Ihre Daten bei uns noch sicherer machen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine größere interne Systemumstellung vorzuziehen."
Kunden wird geraten, zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukommen. Doch mittlerweile dauert diese "Wartung" bereits mehrere Tage und es gibt bereits zahlreiche Spekulationen dazu. Auffällig ist das aber dennoch - was der Grund für die ungewöhnlich lange Downtime ist, wird sich noch zeigen müssen.
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