Mut zur Lücke: Designfehler des Google Pixel 5 ist "ganz normal"
Nach ersten Untersuchungen äußert sich Google jetzt zum Designfehler des neuen Pixel 5, der sich in einer sichtbaren Lücke zwischen Display und Metallrahmen zeigt. Der Hersteller bezeichnet das Problem seiner Mittelklasse-Smartphones als "normalen Bestandteil des Designs".
Vor wenigen Wochen wurden Stimmen erster Pixel 5-Besitzer laut, die sich über eine durchaus markante Abhebung des OLED-Bildschirms vom Unibody-Gehäuse wunderten. Bedenken wurden dabei vor allem in Hinsicht auf den Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser geäußert, der sich bei einer Fehlkonstruktion auch auf die Garantie des Android-Smartphones auswirken könnte. Schließlich attestiert die IP68-Zertifizierung dem Pixel 5 unter anderem problemlose Tauchgänge für maximal 30 Minuten in einer Tiefe von bis zu 1,5 Metern.
Zwar gibt man an, auf etwaige Bedenken betroffener Käufer weiter einzugehen, von einem Austausch der Smartphones ist allerdings nicht die Rede. Während die Funktionalität nicht beeinflusst werden soll, bleibt jedoch die Skepsis hinsichtlich der Langlebigkeit des Google Pixel 5 und vor allem des Mangels in Hinsicht auf die Ästhetik. Mit einer passenden Hülle wäre das optische Problem zwar schnell behoben, doch auf gerade diese könnten Nutzer aufgrund der matten Metallrückseite des neuen 5G-Modells gut und gerne verzichten.
Es bleibt abzuwarten, ob der Designfehler und die auffälligen Spaltmaße auf eine bestimmte Charge des Pixel 5 zurückgeführt werden können oder ob es sich um ein generelles Problem handelt. Auch wenn sich das Android-Smartphone für circa 600 Euro in der Mittelklasse ansiedelt, erwarten Käufer von Google ein gewisses Maß an Perfektion. Vor allem dann, wenn der Konzern im nächsten Jahr eventuell wieder im High-End-Bereich Fuß fassen möchte.
Siehe auch:
Google Pixel-Modelle bei Media Markt Günstige Android-Smartphones der Mittelklasse
Funktionalität und Resistenz des Pixel 5 bleiben gewährleistet
In den eigenen Support-Foren meldet sich jetzt der Google Community-Specialist David Pop zu Wort und gibt Entwarnung: "Wir hatten die Gelegenheit, Geräte von Kunden zu untersuchen. In Kombination mit unseren Qualitätskontrolldaten aus der Fabrik können wir bestätigen, dass die Unterschiede im Abstand zwischen dem Gehäuse und dem Display ein normaler Bestandteil des Designs des Pixel 5 sind. Es gibt keine Auswirkungen auf die Wasser- und Staubresistenz oder die Funktionalität des Telefons."Zwar gibt man an, auf etwaige Bedenken betroffener Käufer weiter einzugehen, von einem Austausch der Smartphones ist allerdings nicht die Rede. Während die Funktionalität nicht beeinflusst werden soll, bleibt jedoch die Skepsis hinsichtlich der Langlebigkeit des Google Pixel 5 und vor allem des Mangels in Hinsicht auf die Ästhetik. Mit einer passenden Hülle wäre das optische Problem zwar schnell behoben, doch auf gerade diese könnten Nutzer aufgrund der matten Metallrückseite des neuen 5G-Modells gut und gerne verzichten.
Es bleibt abzuwarten, ob der Designfehler und die auffälligen Spaltmaße auf eine bestimmte Charge des Pixel 5 zurückgeführt werden können oder ob es sich um ein generelles Problem handelt. Auch wenn sich das Android-Smartphone für circa 600 Euro in der Mittelklasse ansiedelt, erwarten Käufer von Google ein gewisses Maß an Perfektion. Vor allem dann, wenn der Konzern im nächsten Jahr eventuell wieder im High-End-Bereich Fuß fassen möchte.
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