Apple bewirbt Apple Arcade per Push, iPhone 12-Nutzer sind genervt
Wer sich ein neues iPhone kauft, der bezahlt nicht wenig Geld dafür, bekommt aber in der Regel auch ein Top-Smartphone. Eigenwerbung betreibt der kalifornische Konzern nur selten und wenn, dann allerhöchstens dezent. Das ist aktuell aber eher nicht der Fall.
Apple Arcade ist der Spiele-Dienst des Konzerns aus Cupertino und man kann dieser Tage durchaus den Eindruck bekommen, dass dieser nicht ganz so läuft wie es Apple gerne hätte. Denn der iPhone-Hersteller greift nämlich zu Mitteln, die man von Apple so nicht kennt bzw. selten erlebt, nämlich recht aggressiver Eigenwerbung.
Wie Apple Insider berichtet, versucht das Unternehmen derzeit auf allen zur Verfügung stehenden Wegen, seine Kunden davon zu überzeugen, dass sie dank ihres jüngsten Gerätekaufes einen Anspruch auf drei kostenlose Monate Apple Arcade haben. Diese freien 90-Tage-Tests des Spieledienstes werden nicht nur iPhone-Käufern angeboten, sondern auf allen Geräten des Apple-Ökosystems, also auch auf iPad, Mac, Apple TV und iPod touch.
2014 etwa bewarb man per Push eine (RED)-Kampagne im App Store, vor zwei Jahren drängte man Nutzern Produkt-"Informationen" zum Thema iPhone XR und iPhone XS auf. Es dürfte die wenigsten überraschen, dass solche Kampagnen bei Apple-Nutzern ungefähr so populär sind wie ein U2-Album zwangsgeschenkt zu bekommen. Dass Apple zu so (verhältnismäßig) ungewöhnlich aufdringlicher Werbung greift, liegt vermutlich auch an der immer stärker werdenden Konkurrenz von Anbietern wie Microsoft oder Amazon.
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Wie Apple Insider berichtet, versucht das Unternehmen derzeit auf allen zur Verfügung stehenden Wegen, seine Kunden davon zu überzeugen, dass sie dank ihres jüngsten Gerätekaufes einen Anspruch auf drei kostenlose Monate Apple Arcade haben. Diese freien 90-Tage-Tests des Spieledienstes werden nicht nur iPhone-Käufern angeboten, sondern auf allen Geräten des Apple-Ökosystems, also auch auf iPad, Mac, Apple TV und iPod touch.
"Information" auf mehreren Kanälen
Apple hat am Dienstag seine Werbeaktivitäten gestartet und hat seine Kunden per E-Mail, den App Store sowie auch iOS über die Aktion informiert. Vor allem letzteres stellt einen für Apple ungewöhnlichen und seltenen Schritt dar. Der kalifornische Konzern greift nur selten auf Push-Nachrichten für Werbezwecke zurück, ein erstes Mal ist das aber nicht.2014 etwa bewarb man per Push eine (RED)-Kampagne im App Store, vor zwei Jahren drängte man Nutzern Produkt-"Informationen" zum Thema iPhone XR und iPhone XS auf. Es dürfte die wenigsten überraschen, dass solche Kampagnen bei Apple-Nutzern ungefähr so populär sind wie ein U2-Album zwangsgeschenkt zu bekommen. Dass Apple zu so (verhältnismäßig) ungewöhnlich aufdringlicher Werbung greift, liegt vermutlich auch an der immer stärker werdenden Konkurrenz von Anbietern wie Microsoft oder Amazon.
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