Tesla weiter im Rausch: Jedes produzierte Auto ist quasi direkt verkauft
Der Elektroauto-Hersteller Tesla kann an der positiven Entwicklung der letzten Zeit festhalten. Das dritte Quartal dieses Jahres hat das Unternehmen mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Und auch schwarze Zahlen schreibt der Konzern weiterhin.
Die Einnahmen lagen in den letzten drei Monaten 39 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 8,8 Milliarden Dollar kamen hier zusammen. Das Unternehmen profitierte hier von steigenden Produktionskapazitäten, da im Grunde alle hergestellten Fahrzeuge direkt abverkauft werden. Einen Beitrag zu den Einnahmen liefert aber auch die Tatsache, dass man die zugeteilten Emissions-Zertifikate an andere Autohersteller weiterverkaufen kann und so davon profitiert, dass die Tesla-PKW wesentlich weniger klimaschädlich sind als Verbrenner.
Seit einiger Zeit ist inzwischen auch sichtbar, dass das Wachstum Teslas nicht darauf beruht, dass man über die eigene Substanz hinausgeht. Ein Rekord von 874 Millionen Dollar Nettogewinn standen am Ende des dritten Quartals unter dem Strich, das sind 156 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Analysten-Zielsetzung von 593 Millionen Dollar wurde klar übertroffen. Und es war nun schon das fünfte Quartal in Folge, in dem Tesla schwarze Zahlen vorweisen kann.
Das nimmt man aber in Kauf, um bei positiven Bescheiden dann schnellstmöglich vorankommen zu können. Denn für das nächste Jahr hat sich das Unternehmen Verkäufe von 840.000 bis 1 Million Elektroautos zum Ziel gesetzt, was letztlich ausschließlich dem Stand der Produktionskapazitäten entspricht. Man geht also weiterhin davon aus, dass die abholbereiten Kunden schon bereitstehen, wenn ein neues Fahrzeug vom Band läuft.
Seit einiger Zeit ist inzwischen auch sichtbar, dass das Wachstum Teslas nicht darauf beruht, dass man über die eigene Substanz hinausgeht. Ein Rekord von 874 Millionen Dollar Nettogewinn standen am Ende des dritten Quartals unter dem Strich, das sind 156 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Analysten-Zielsetzung von 593 Millionen Dollar wurde klar übertroffen. Und es war nun schon das fünfte Quartal in Folge, in dem Tesla schwarze Zahlen vorweisen kann.
Kapazitäten mit Hochdruck ausgebaut
Das erwirtschaftete Geld wird überwiegend reinvestiert. Denn die Nachfrage kann durch die bestehenden Produktions-Kapazitäten längst nicht gedeckt werden. Der hohe Zeitdruck, mit dem man bei Tesla arbeitet, zeigt sich eben auch auch auf der Baustelle der neuen Gigafactory bei Berlin. Noch lange bevor alle Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind, baut das Unternehmen hier schon auf eigenes Risiko los und müsste im absoluten Worst-Case dann eben wieder zurückbauen.Das nimmt man aber in Kauf, um bei positiven Bescheiden dann schnellstmöglich vorankommen zu können. Denn für das nächste Jahr hat sich das Unternehmen Verkäufe von 840.000 bis 1 Million Elektroautos zum Ziel gesetzt, was letztlich ausschließlich dem Stand der Produktionskapazitäten entspricht. Man geht also weiterhin davon aus, dass die abholbereiten Kunden schon bereitstehen, wenn ein neues Fahrzeug vom Band läuft.
Siehe auch:
Thema:
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