Tesla-Baustelle: Wasser-Rechnung nicht bezahlt - Hahn ist zugedreht
Wie gewonnen so zerronnen: Gerade noch konnte sich Tesla darüber freuen, endlich den wichtigen Wasser-Vertrag mit dem regionalen Zulieferer in Brandenburg abgeschlossen zu haben - da drehte ihm dieser nun auch schon den Hahn wieder ab.
Wie der Wasserverband Strausberg-Erkner mitteilte, habe man der Baustelle für das bei Grünheide entstehende Tesla-Werk das Wasser abgestellt. Denn eine Vorzugsbehandlung bekommt hier auch der US-Konzern nicht. Mehrfach wurde die Zahlung der aktuellen Wasserrechnung angemahnt und als nun nach der letzten 14-Tage-Frist immer noch kein Geld auf dem Konto des Wasserverbandes einging, stoppte man die Lieferungen - so wie es auch bei jedem anderen Verbraucher der Fall ist.
Das dürfte nun erst einmal dazu führen, dass die Bauarbeiten nicht weitergehen können. Das Wasser wird erst in dem Moment wieder angeschaltet, an dem die Rechnung bezahlt worden ist. Versuche, über die Lage zu verhandeln, müssen daher gar nicht erst unternommen werden. Um welchen Betrag es dabei geht, ist nicht näher ausgeführt worden.
Die nun abgestellte Versorgung betrifft hingegen die temporäre Anbindung für die Versorgung mit Bauwasser. Welche Mengen die Baustelle hier benötigt, ist nicht genau bekannt, allerdings dürfte die Arbeit nicht einfach so auf eine Versorgung mit Tankfahrzeugen umgestellt werden können. Der Bauherr muss also seine Zahlungsmoral grundlegend ändern, wenn es nicht zu weiteren Verzögerungen kommen soll - immerhin arbeitet Tesla mit einem ehrgeizigen Zeitplan und will im kommenden Jahr die Fertigung von Elektroautos anlaufen lassen.
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Das dürfte nun erst einmal dazu führen, dass die Bauarbeiten nicht weitergehen können. Das Wasser wird erst in dem Moment wieder angeschaltet, an dem die Rechnung bezahlt worden ist. Versuche, über die Lage zu verhandeln, müssen daher gar nicht erst unternommen werden. Um welchen Betrag es dabei geht, ist nicht näher ausgeführt worden.
Baustelle geht ohne Wasser nicht
Die Sache hat auch mit dem gerade erst abgeschlossenen Vertrag über zukünftige Wasserlieferungen an Tesla wenig zu tun. Denn dieser drehte sich um die Versorgung des Werkes nach dessen Fertigstellung. In der ersten Ausbaustufe sollen dann 1,45 Millionen Kubikmeter Wasser bereitgestellt werden. Die Einigung hierauf ist einer der zentralen Punkte, der bisher für die endgültige Genehmigung des Bauprojektes noch fehlte.Die nun abgestellte Versorgung betrifft hingegen die temporäre Anbindung für die Versorgung mit Bauwasser. Welche Mengen die Baustelle hier benötigt, ist nicht genau bekannt, allerdings dürfte die Arbeit nicht einfach so auf eine Versorgung mit Tankfahrzeugen umgestellt werden können. Der Bauherr muss also seine Zahlungsmoral grundlegend ändern, wenn es nicht zu weiteren Verzögerungen kommen soll - immerhin arbeitet Tesla mit einem ehrgeizigen Zeitplan und will im kommenden Jahr die Fertigung von Elektroautos anlaufen lassen.
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Christian Kahle
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