Orion: Microsoft kauft mit Bethesda auch wichtige Streaming-Lösung
Anfang der Woche hat es einen Knalleffekt in der Gaming-Branche gegeben, denn Microsoft hat bekannt gegeben, dass man ZeniMax und somit Studios wie Bethesda und id Software übernimmt. Und immer noch werden interessante Details zu diesem Deal bekannt.
Die 7,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme von ZeniMax (einer Holding für eine ganze Reihe an Gaming-Unternehmen) hat natürlich in erster Linie zur Folge, dass Gaming-Marken und -Titel wie The Elder Scrolls, Fallout und Doom künftig in Redmond eine neue Heimat haben werden. Doch das Paket hat auch noch Bestandteile, die nichts direkt mit einem Spiel zu tun haben.
Denn wie Windows Central entdeckt hat, wurde in den Übernahme-Berichten zuletzt vor allem "Orion" übersehen. Dabei handelt es sich um kein Spiel, sondern eine Technologie. Genauer gesagt ist Orion eine Cloud- bzw. Streaming-Lösung, die erstmals auf der E3 im Jahr 2019 gezeigt wurde.
Bethesda zeigte das gemeinsam mit id Software (das die Entwicklung leitet) seinerzeit mit Doom (2016), man konnte den Shooter in 4K-Auflösung und 60 Frames pro Sekunde an ein Smartphone übertragen.
Microsofts xCloud-Streaming dürfte von Orion signifikant profitieren, weil die Bethesda-Lösung in der Lage ist, die Latenz so niedrig zu halten, dass sie praktisch nicht spürbar ist. Mit Orion und den dazugehörigen Patenten kommt Microsoft dem Wunsch, Spiele-Streaming in Konsolenqualität zu ermöglichen, näher, damit könnten die Redmonder - auch im Zusammenhang mit dem Xbox Game Pass - einen riesigen Vorteil gegen Stadia haben.
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Denn wie Windows Central entdeckt hat, wurde in den Übernahme-Berichten zuletzt vor allem "Orion" übersehen. Dabei handelt es sich um kein Spiel, sondern eine Technologie. Genauer gesagt ist Orion eine Cloud- bzw. Streaming-Lösung, die erstmals auf der E3 im Jahr 2019 gezeigt wurde.
Praktisch latenzfreies Cloud-Gaming
Bethesda behauptete damals, dass dieses Streaming-SDK nicht nur einfach in bestehende Spiele integrierbar ist, sondern es auch erlaubt, die dazugehörigen Spiele bei "maximalen" Einstellungen und bei minimaler Bandbreitennutzung zu übertragen, letzteres sogar auch, wenn man weit von einem Datenzentrum lebt. Orion ist auch mit bestehenden Streaming-Lösungen, darunter Stadia und auch Microsofts xCloud, kompatibel.Bethesda zeigte das gemeinsam mit id Software (das die Entwicklung leitet) seinerzeit mit Doom (2016), man konnte den Shooter in 4K-Auflösung und 60 Frames pro Sekunde an ein Smartphone übertragen.
Microsofts xCloud-Streaming dürfte von Orion signifikant profitieren, weil die Bethesda-Lösung in der Lage ist, die Latenz so niedrig zu halten, dass sie praktisch nicht spürbar ist. Mit Orion und den dazugehörigen Patenten kommt Microsoft dem Wunsch, Spiele-Streaming in Konsolenqualität zu ermöglichen, näher, damit könnten die Redmonder - auch im Zusammenhang mit dem Xbox Game Pass - einen riesigen Vorteil gegen Stadia haben.
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