SpaceX Starlink: Erste Speedtests sind mehr als vielversprechend
Internet per Satellit ist keine neue Idee, bisher konnte sie sich aber nicht durchsetzen. Grund sind u. a. die Kosten, begrenzten Datenmengen und hohen Latenzen. SpaceX will das ändern und hat begonnen, die Starlink-Satelliten ins All schießen. Erste Speedtests sind vielversprechend.
Vor gut einem Jahr hat SpaceX begonnen, die ersten Starlink-Satelliten in eine Umlaufbahn von rund 550 Kilometer (Low-Earth Orbit; LEO) zu schießen. Mittlerweile hat das Raumfahrtunternehmen knapp 600 Stück ins All befördern können und auch wenn diese bei Astronomen alles andere als gerne gesehen sind (im wahrsten Sinn des Wortes), geht das Vorhaben weiter.
Starlink hat auch bereits erste Tests begonnen, im Juni sind auch erstmals die neuartigen Empfangsgeräte gesichtet worden. Nun liegen auch die ersten Geschwindigkeitsergebnisse vor, diese haben Reddit-Nutzer in den Datenbanken von Ookla aufgespürt, dieser Anbieter betreibt die auch in Deutschland bekannte und beliebte Seite Speedtest (via Slashgear).
Das ist zwar vom Gigabit-Versprechen von Elon Musk noch weit entfernt, die derzeit gemessenen Geschwindigkeiten sind aber bereits mehr als in so manchem abgelegenen Gebiet derzeit möglich ist. Denn das ist auch das erklärte Ziel von Starlink, nämlich schnelles Internet in Gegenden zu bringen, die infrastrukturell benachteiligt sind.
Siehe auch:
Starlink hat auch bereits erste Tests begonnen, im Juni sind auch erstmals die neuartigen Empfangsgeräte gesichtet worden. Nun liegen auch die ersten Geschwindigkeitsergebnisse vor, diese haben Reddit-Nutzer in den Datenbanken von Ookla aufgespürt, dieser Anbieter betreibt die auch in Deutschland bekannte und beliebte Seite Speedtest (via Slashgear).
Mehr als solide Zwischenergebnisse
Und die Speedtest-Ergebnisse sind auch mehr als solide: Die Betatester von Starlink konnten in der Regel Downloads zwischen 30 und 60 Mbit/s messen, der Upload lag durchschnittlich bei zwischen fünf und 15 Mbit/s. Besonders interessant ist auch der Blick auf den Ping-Wert, dieser gibt bekanntlich Aufschluss über die Latenzzeit, das war eines der bisher größten Problemkinder des Satelliten-Internets. Hier gab es oft einen Wert zwischen 30 und 40 Millisekunden, allerdings immer wieder auch Werte, die deutlich höher lagen (Maximum waren 94 Millisekunden).Das ist zwar vom Gigabit-Versprechen von Elon Musk noch weit entfernt, die derzeit gemessenen Geschwindigkeiten sind aber bereits mehr als in so manchem abgelegenen Gebiet derzeit möglich ist. Denn das ist auch das erklärte Ziel von Starlink, nämlich schnelles Internet in Gegenden zu bringen, die infrastrukturell benachteiligt sind.
Siehe auch:
- Starlink: So sehen die neuartigen Empfänger für das Sat-Internet aus
- Seltener Einblick: SpaceX verrät spannende Details zu Starlink-Technik
- SpaceX schickt 60 Starlink-Satelliten mit "Sonnenbrillen" ins All
- SpaceX Starlink: Elon Musk verspricht deutlich dunklere Satelliten
- Ufo-Meldestelle berichtet von zahlreichen Anrufen wegen Starlink-Satelliten
Thema:
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