Seltener Einblick: SpaceX verrät spannende Details zu Starlink-Technik
Mit Starlink will SpaceX ein weltweites Internet mit Satelliten in niedrigen Erdorbit aufbauen und beschreitet dabei echtes Neuland. Jetzt hat das Entwicklerteam in einer Frage-Antwort-Runde genauer Auskunft zu den technischen Details des Projekts gegeben.
Starlink soll im niedrigen Erdorbit weltweites Internet realiseren
Zu verdanken ist dieser Einblick Matt Monson, bei SpaceX verantwortlich für die Softwareentwicklung rund um Starlink. Wie Monson ausführt, vertraut SpaceX sowohl in seinen Raketen als auch in den Satelliten der Starlink-Konstellation auf Linux-basierten Betriebssysteme. "Jeder Start von 60 Satelliten enthält mehr als 4.000 Linux-Computer", sagte Monson. "Die Konstellation hat derzeit mehr als 30.000 Linux-Knoten (und mehr als 6.000 Mikrocontroller) im Weltraum. Und weil wir einen Großteil unserer Linux-Plattforminfrastruktur mit Falcon und Dragon teilen, profitieren sie von unserer mehr als 180-jährigen Fahrzeug-Testzeit im Orbit."
Die aktuelle Starlink-Konstellation ist nach dem Start in der letzten Woche auf rund 480 Satelliten angewachsen. Das Breitband-Netzwerk wird dabei schon aktiv für den Einsatz durch das US-Militär getestet. Eine eingeschränkte kommerzielle Verfügbarkeit wird für das Ende dieses Jahres für Nord-Amerika in Aussicht gestellt, 2021 soll eine weltweite Verfügbarkeit erreicht werden.
In der SpaceX-Flotte ist Linux die Basis
Die prinzipielle Funktionsweise von Starlink ist bekannt, da bei dem System laut der Vize-Chefin Patricia Cooper aber "hoch proprietäre" Technik zum Einsatz kommt, SpaceX also viele Eigenentwicklungen und Tests leisten muss, hat man sich bisher mit genauen Spezifikationen sehr bedeckt gehalten. Jetzt liefern das Software-Teams des Unternehmens in einer Frage-Antwort-Runde auf Reddit interessante Details, die so bisher nicht bekannt waren.
Starlink soll im niedrigen Erdorbit weltweites Internet realiseren
Zu verdanken ist dieser Einblick Matt Monson, bei SpaceX verantwortlich für die Softwareentwicklung rund um Starlink. Wie Monson ausführt, vertraut SpaceX sowohl in seinen Raketen als auch in den Satelliten der Starlink-Konstellation auf Linux-basierten Betriebssysteme. "Jeder Start von 60 Satelliten enthält mehr als 4.000 Linux-Computer", sagte Monson. "Die Konstellation hat derzeit mehr als 30.000 Linux-Knoten (und mehr als 6.000 Mikrocontroller) im Weltraum. Und weil wir einen Großteil unserer Linux-Plattforminfrastruktur mit Falcon und Dragon teilen, profitieren sie von unserer mehr als 180-jährigen Fahrzeug-Testzeit im Orbit."
Fehler auf dem Weg zum Satellitennetz
Wie Monson ausführt, habe es beim Test der ersten Satelliten im Orbit viele Fehler gegeben, die das Team so nie erwartet hatte. "Wir hatten viele Fälle, in denen ein Satellit im Orbit einen Fehler hatte, sich jedoch lange genug sicher halten konnte, um ihn zu debuggen" so Monson. Die Software aller Satelliten werden durchschnittlich einmal pro Woche einem Update unterzogen, dazwischen gebe es stetig kleinere Test-Updates. Aktuell generiere das gesamte Netzwerk rund 5TB an Datenverkehr am Tag.Die aktuelle Starlink-Konstellation ist nach dem Start in der letzten Woche auf rund 480 Satelliten angewachsen. Das Breitband-Netzwerk wird dabei schon aktiv für den Einsatz durch das US-Militär getestet. Eine eingeschränkte kommerzielle Verfügbarkeit wird für das Ende dieses Jahres für Nord-Amerika in Aussicht gestellt, 2021 soll eine weltweite Verfügbarkeit erreicht werden.
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