Ufo-Meldestelle berichtet von zahlreichen Anrufen wegen Starlink-Satelliten
Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX will tausende Mini-Satelliten ins All schießen, damit diese die Erde mit Internet versorgen. Die ersten Test-Satelliten sind bereits im Orbit und nicht alle sind darüber begeistert, allen voran Astronomen. Manche halten sie sogar für UFOs.
Das SpaceX-Projekt mit dem Namen Starlink hat im Frühjahr dieses Jahres die ersten 62 Testsatelliten ins All geschossen. Das Kommunikationsprojekt will 12.000 Satelliten im Low Earth Orbit (LEO) positionieren, irgendwann einmal sollen es sogar 42.000 werden. Das Ziel von Starlink ist an sich ein interessantes, nämlich einen weltumspannenden Internet-Zugang zu gewährleisten.
Die Starlink-Mini-Satelliten hinterlassen Lichtstreifen in Teleskopaufnahmen
Und das hat auch Folgen für jene, die sich ernsthaft mit der Beobachtung des Himmels beschäftigen. Genauer gesagt jenen, die dort UFOs entdecken wollen bzw. vermeintliche Sichtungen derartiger Flugobjekte erklären wollen. Denn wie Heise berichtet, häufen sich dieser Tage beim Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) die Anrufe besorgter Himmelsgucker.
Hansjürgen Köhler, einer der Leiter des CENAP, sagte: "Die Anrufe bei uns haben stark zugenommen. Viele Frauen und Männer zeigen sich besorgt oder verwundert über die Lichtpunkte und ihre Formation." Köhler berichtet, dass es aktuell an manchen Tagen "dutzende Anrufe" gebe. Das liegt auch daran, dass die Starlink-Satelliten eine leuchtende Spur am Himmel hinterlassen.
Weltraum- und Himmelsverschmutzung
Doch das Projekt hat viele Kritiker. Viele befürchten ein "Zumüllen" des Weltraums, Astronomen sind über eine Verschmutzung des von ihnen beobachteten Himmels besorgt. Denn man kann unter bestimmten Umständen (Tages- und Jahreszeit) die Starlink-Satelliten relativ einfach von der Erde aus beobachten.
Die Starlink-Mini-Satelliten hinterlassen Lichtstreifen in Teleskopaufnahmen
Und das hat auch Folgen für jene, die sich ernsthaft mit der Beobachtung des Himmels beschäftigen. Genauer gesagt jenen, die dort UFOs entdecken wollen bzw. vermeintliche Sichtungen derartiger Flugobjekte erklären wollen. Denn wie Heise berichtet, häufen sich dieser Tage beim Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) die Anrufe besorgter Himmelsgucker.
Hansjürgen Köhler, einer der Leiter des CENAP, sagte: "Die Anrufe bei uns haben stark zugenommen. Viele Frauen und Männer zeigen sich besorgt oder verwundert über die Lichtpunkte und ihre Formation." Köhler berichtet, dass es aktuell an manchen Tagen "dutzende Anrufe" gebe. Das liegt auch daran, dass die Starlink-Satelliten eine leuchtende Spur am Himmel hinterlassen.
Derzeit gut zu sehen
Die europäische Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) hat bestätigt, dass die Satelliten über Deutschland derzeit besonders gut zu sehen sind. Das unterstreicht die Kritik von Astronomen, die sich unter anderem daran stören, dass die Starlink-Mini-Satelliten aus stark reflektierendem Metall konstruiert sind.
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