Klappt super: Siemens lässt 140.000 Beschäftigte weiter im Homeoffice
Der Mischkonzern Siemens will im großen Stil die Option zur Arbeit im Homeoffice beibehalten. Zumindest an mehreren Tagen pro Woche sollen sehr viele Beschäftigte nicht mehr unbedingt ins Büro oder Werk kommen müssen, so ein neuer Vorstandsbeschluss.
Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Siemens-Beschäftigten, die nicht von anderswo arbeiten können. Wer beispielsweise in Berlin riesige Turbinen für Wasserkraftwerke montiert, wird sich kaum etwas Arbeit mit an den heimischen Küchentisch nehmen können. Trotzdem ist die Heimarbeit für erstaunlich viele Mitarbeiter des Unternehmens eine Option: Von den weltweit rund 240.000 Beschäftigten sollen immerhin 140.000 von der Entscheidung betroffen sein.
In Deutschland geht es dem Vernehmen nach um 45.000 Leute auf den Lohnlisten des Konzerns. Die Nachrichtenagentur DPA zitierte den Siemens-Manager Jochen Wallisch, der in der internationalen Personalabteilung tätig ist, mit den Worten: "Wir haben gesehen, wie produktiv und effektiv das mobile Arbeiten sein kann. Da haben sich einige Vorurteile in Luft aufgelöst."
Seitens der Gewerkschaften begrüßt man den Vorstoß durchaus, will aber auch noch verschiedene Punkte klären. So wird darauf verwiesen, dass man Jahrelang darum gekämpft hat, dass Arbeitsplätze ergonomisch gestaltet sind. Da könne es nicht sein, dass man die Leute nun mit einem kleinen Notebook an ihren Küchentisch setzt. Denn die Heimarbeit ist letztlich nicht nur ein Entgegenkommen an den Mitarbeiter, auch das Unternehmen profitiert davon, wenn beispielsweise weniger Arbeitsflächen im Unternehmen bereitgestellt werden müssen.
In Deutschland geht es dem Vernehmen nach um 45.000 Leute auf den Lohnlisten des Konzerns. Die Nachrichtenagentur DPA zitierte den Siemens-Manager Jochen Wallisch, der in der internationalen Personalabteilung tätig ist, mit den Worten: "Wir haben gesehen, wie produktiv und effektiv das mobile Arbeiten sein kann. Da haben sich einige Vorurteile in Luft aufgelöst."
Neue Firmenkultur
Der zukünftige Konzernchef Roland Busch sieht sogar eine grundlegende Veränderung in der Unternehmenskultur. Der Führungsstil des Managements würde sich so viel stärker an den realen Ergebnissen der Arbeit verschiedener Mitarbeiter orientieren und nicht mehr so sehr daran, wer am längsten im Büro sitzt. Die Reaktionen aus der Belegschaft waren bisher auch tendenziell positiv und man geht davon aus, dass viele Angestellte von der neuen Regelung Gebrauch machen werden.Seitens der Gewerkschaften begrüßt man den Vorstoß durchaus, will aber auch noch verschiedene Punkte klären. So wird darauf verwiesen, dass man Jahrelang darum gekämpft hat, dass Arbeitsplätze ergonomisch gestaltet sind. Da könne es nicht sein, dass man die Leute nun mit einem kleinen Notebook an ihren Küchentisch setzt. Denn die Heimarbeit ist letztlich nicht nur ein Entgegenkommen an den Mitarbeiter, auch das Unternehmen profitiert davon, wenn beispielsweise weniger Arbeitsflächen im Unternehmen bereitgestellt werden müssen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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